Künstlerstipendien für Auslandsaufenthalte in Rom, Venedig und Paris vergeben

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die Stipendien für Aufenthalte in der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo und Casa Baldi 2019/20 sowie Stipendien für das Deutsche Studienzentrum in Venedig für das Jahr 2019 vergeben. Diese ermöglichen es hochbegabten Künstlerinnen und Künstlern, sich durch einen längeren Aufenthalt in Italien künstlerisch weiter zu entwickeln.

  • Pressemitteilung 178
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Für einen zehnmonatigen Aufenthalt in der Villa Massimo ab September 2019 wählte eine Jury folgende Künstlerinnen und Künstler als Stipendiaten aus:

Prof. Birgit Brenner, Berlin (Bildende Kunst), Prof. Tatjana Doll, Berlin (Bildende Kunst), Esra Ersen, Berlin (Bildende Kunst), FAMED (Sebastian M. Kretzschmar & Jan Thomaneck), Leipzig (Bildende Kunst), Stefan Keller, Berlin (Musik), Torsten Rasch, Berlin (Musik), Sabine Scho, Berlin (Literatur), FAKT Architekturbüro/Sebastian Ernst, Sebastian Kern, Martin Tessarz und Jonas Tratz, Berlin (Architektur), Peter Wawerzinek, Berlin (Literatur).

Für einen Studienaufenthalt in 2019/2020 in der Casa Baldi wurden ausgewählt:

Lukas Einsele, Darmstadt (Bildende Kunst), Norbert Gstrein, Hamburg (Literatur), Alina Herbing, Berlin (Literatur), Simon Jüttner, Bad Hindelang (Architektur), Jacopo Salvatori, Berlin (Musik), Ying Wang, Berlin (Musik).

Weiter entschied die Jury über die Künstlerstipendiatinnen und Künstlerstipendiaten des Deutschen Studienzentrums in Venedig. Für einen Aufenthalt sind im Jahr 2019 vorgesehen:

Degenhard Andrulat, Hannover (Bildende Kunst), Dagmara (sic) Kraus, Berlin (Literatur), Dr. Leah Muir, Berlin (Musik), Snezana Nesic, Hannover (Musik), Anahita Razmi, Berlin (Bildende Kunst), David Wagner, Berlin (Literatur), Jost Wischnewski, Worpswede, (Bildende Kunst), Boris Yoffe, Karlsruhe (Musik).

Außerdem hat die Jury vorgeschlagen, folgenden Künstlerinnen und Künstlern einen Studienaufenthalt in der Cité Internationale des Arts in Paris in den „Bundesateliers“ zu ermöglichen:

Natascha Borowsky, Düsseldorf (Bildende Kunst), Ole Hübner, Gießen (Musik), Carola Schaal, Hamburg (Musik), Jakub Šimčik, Leipzig (Bildende Kunst), Rebecca Trescher, München (Musik), Christoph Wagner, Berlin (Architektur).

Die Stipendien für die Cité übernimmt das Land, das die jeweiligen Studiengäste vorgeschlagen hat, während die Stipendien für die Studienaufenthalte in der Villa Massimo, der Casa Baldi und im Studienzentrum in Venedig von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien getragen werden.

Mitglieder der Jury im Bereich Bildende Kunst waren:
Susanne Pfeffer, David Schnell, Katharina Sieverding, Dr. Reinhard Spieler und Prof. Dr. Annette Tietenberg.
In der Sparte Architektur entschieden: Prof. Irene Lohaus und Dr. Heinrich Wefing.
Als Jury-Mitglieder im Bereich Literatur fungierten: Prof. Dr. Lothar Müller, Ingo Schulze und Dr. Stefanie Stegmann.
In der Sparte Musik (Komposition) wählten Prof. Moritz Eggert und Philipp Maintz die Studiengäste aus.

Das Endauswahlverfahren wurde organisatorisch betreut durch die Kulturstiftung der Länder.

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