Eckpunkte der Frühstart-Rente beschlossen

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Im Kabinett beschlossen Eckpunkte der Frühstart-Rente beschlossen

Die Frühstart-Rente fördert Kinder und Jugendliche, macht sie früh mit den Chancen des Kapitalmarkts vertraut und stellt ihnen das Startkapital für eine private Altersvorsorge zur Verfügung. Lesen Sie hier wichtige Fragen und Antworten zur Frühstart-Rente.

1 Min. Lesedauer

Ein Vater arbeitet am Laptop, im Hintergrund ist ein kleines Kind.

Mit der Frühstart-Rente können Eltern für ihre Kinder ein Depot anlegen und so fürs Alter vorsorgen.

Foto: mauritius images

Um im Alter gut versorgt zu sein, ist die private Vorsorge eine wichtige Säule neben der gesetzlichen und der betrieblichen Rente. Die Bundesregierung will gerade Kinder und Jugendliche unterstützen, frühzeitig Geld anzusparen und dabei von den Renditemöglichkeiten des Kapitalmarktes zu profitieren. Neben der Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge hat das Kabinett deshalb Eckpunkte zur Frühstart-Rente beschlossen. 

Wie funktioniert die Frühstart-Rente?

Eltern aller Kinder, die das sechste Lebensjahr vollenden, können ein individuelles, kapitalgedecktes und privatwirtschaftlich organisiertes Altersvorsorgedepot für ihr Kind bei einem Anbieter ihrer Wahl eröffnen. Das Eckpunkte-Papier sieht vor, dass Kinder ab dem sechsten Lebensjahr eine staatliche Förderung in Höhe von monatlich zehn Euro – die Frühstart-Renten-Prämie – für dieses Depot erhalten. Es kann auch mit eigenen Zahlungen aufgestockt werden. Die junge Generation erhält dadurch ein Startkapital für ihre private Altersvorsorge.

Wie geht es nach dem 18. Lebensjahr weiter?

Die individuellen Depots werden an die neuen Angebote der privaten Altersvorsorge anknüpfen. Bei Volljährigkeit wird so ein unkomplizierter Anschluss an die steuerlich geförderte private Altersvorsorge sichergestellt. Bis zum Beginn der Auszahlungsphase, also bis zum Renteneintritt, bleiben die Erträge steuerfrei.

Was passiert, wenn Eltern kein Vorsorgedepot anlegen?

Alle anspruchsberechtigten Kinder profitieren von der Frühstart-Rente. Eröffnen die Eltern kein Depot, schafft die Bundesregierung eine unbürokratische Auffanglösung. Dabei können die nicht abgerufenen Mittel jahrgangsweise angelegt und dann nachträglich in individuelle Frühstart-Renten- oder Altersvorsorgeverträge übertragen werden. 

Ab wann gilt die Frühstart-Rente?

Das Eckpunktepapier dient als Grundlage für den Gesetzesentwurf der Frühstart-Rente, den die Bundesregierung 2026 beschließen will. Ziel ist, dass das Gesetz rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft treten kann. Der erste Jahrgang, der von der staatlichen Förderung profitieren soll, sind die zum Programmstart sechsjährigen Kinder (Geburtsjahrgang 2020). Die Auszahlung der Frühstart-Renten-Prämie erfolgt dann rückwirkend.