Eckpunkte für mehr Cybersicherheit beschlossen

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Im Kabinett Eckpunkte für mehr Cybersicherheit beschlossen

Die Bundesregierung will für mehr Sicherheit im Internet sorgen. Dafür hat das Bundeskabinett nun entsprechende Eckpunkte beschlossen. Diese sehen einen sogenannten Cyberdome zur Verteidigung im Netz vor – und zielen auf mehr Befugnisse und Übungen ab.

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Das Bild zeigt ein Schloss auf Datensätzen - zum Thema Datensicherheit.

Das Bundeskabinett hat Eckpunkte für mehr Cybersicheheit beschlossen, indem Befugnisse von Sicherheitsbehörden gestärkt und ein Cyberdome entstehen soll.

Foto: mauritius images / CSueb / Alamy

Deutschland ist eine führende Wirtschaftsnation in Europa und wichtige Drehscheibe der NATO und EU – und als solche ein verstärktes Ziel von kriminellen und nachrichtendienstlichen Cyberangriffen. Professionelle Angriffe und ebenso hybride Bedrohungen nehmen zu. Dabei machen Cyberangriffe nicht vor Länder- und Zuständigkeitsgrenzen Halt, sondern können sich schnell verbreiten.

Ziel der Bundesregierung ist deshalb, die Cybersicherheit in Deutschland zu erhöhen. Das Kabinett hat daher die folgenden Eckpunkte beschlossen:

  • Cyberabwehrbefugnisse stärken: Sicherheitsbehörden des Bundes sollen Angriffe verhindern, abmildern beziehungsweise stoppen können. Bis Ende 2025 wird das Bundesinnenministerium dazu einen Gesetzentwurf vorlegen. 

  • Übung durchführen: Bundesinnenministerium, Bundesverteidigungsministerium und weitere Ministerien sollen in einer Übung das Zusammenspiel der Kommunikationssysteme im Krisenfall überprüfen. Sie soll innerhalb eines Jahres vorbereitet werden.

  • Cyberdome” einrichten: Er dient der Abwehr im Netz und soll Schäden für Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Staat reduzieren und im besten Fall sogar vermeiden. Das Bundesinnenministerium wird ein Realisierungskonzept dafür erarbeiten.