Junge Leute fördern junge Ideen

JUGENDSTIL Junge Leute fördern junge Ideen

Mit neuen Ideen unsere Gesellschaft besser, schöner, toleranter zu machen, das will JUGENDSTIL. Gefördert von der Bundesregierung unterstützt der Ideenfonds Jugendliche im Alter von 14-27 Jahren mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte vor allem in den ostdeutschen Bundesländern.

Alternativtext

Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Zum ersten Mal live zusammenkommen nach eineinhalb Jahren Corona mit Arbeiten im Online-Betrieb. Die Freude war groß, als sich Lea, Petrumila und Walter auf dem Leipziger Hauptbahnhof - ganz pandemiegerecht - begrüßen durften. Schnell eilten die drei ins Pöge-Haus, wo die Jugendjury von JUGENDSTIL tagen sollte. Viel gab es zu erzählen, doch auch viel zu tun. Die Projektleiterin Ines und Jurymitglied Chippi hatten das Event vorbereitet.  

Aus einer großen Anzahl von vollkommen unterschiedlichen Projekten galt es, fünf auszuwählen. Jeweils 1.000 Euro standen pro Projekt bereit, was die Entscheidung nicht einfacher machte. Aber dank einer straffen Organisation des Treffens konnte am Nachmittag die Jury das Ergebnis verkünden.

Mit Kunst Grenzen überwinden

Ein Preisträger war Abdulhakim aus Schönebeck. Seine Idee: „Ein Beat, ein Lied, ein Mensch“. Abdulhakim möchte mit seiner Rapmusik viele Menschen zusammenbringen, der örtlichen migrantischen HipHop-Community einen Impuls geben und lokale Musikerinnen und Musiker unterstützen. Möglichst viele Menschen sollen die von ihm produzierten Beats lizenzfrei nutzen können.

Die Stiftung Bürger für Bürger fördert bürgerschaftliches Engagement. Zusammen mit dem Dachverband der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst) hat sie das Modellprojekt auf den Weg gebracht. Gefördert wird JUGENDSTIL vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!” und von der Integrationsbeauftragten des Bundes.

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Projekt „JugendStil“ – Video Engagement für Vielfalt und kulturellen Austausch

Ehrenamt – eine tolle Sache

Zufrieden konnten Lea und Petrumila am Abend wieder nach Hause fahren. Lea wird weiter in Halle studieren und sich ehrenamtlich engagieren. Nach dem Studium will sie wieder zurück nach Dessau gehen. Sie will sich dafür einsetzen, ihre Heimatstadt attraktiver zu machen und als Lehrerin mehr Vielfalt an die Schulen zu bringen. Die Biogeowissenschaftlerin Petrumila engagiert sich vor allem mit dem von ihr gegründeten Verein „L. bulgaricus Jena e.V.“ für Vielfalt und Kulturaustausch zwischen Deutschland und Bulgarien.

Auch Chipi und Walter sind Teil der Jury. Der Politikstudent Chipi will mit seiner Initiative „Leipzig spricht“ Menschen unterschiedlichster Meinungen miteinander ins Gespräch bringen und so bewirken, dass die Gesellschaft wieder näher zusammenrückt. Als Kenner des Österreichischen Integrationsfonds bringt Walter jede Menge Erfahrungswerte mit zu Jugendstil. Er ist hier Ansprechpartner für alles. Projektleiterin Ines ist der Überzeugung, dass junge Leute die Expertinnen und Experten ihrer eigenen Lebenswelten sind und die Verantwortung dafür auch in ihre eigenen Hände gehört.

Treff der Jugendjury

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