Jetzt anmelden für "Jugend forscht"

Neue Wettbewerbsrunde startet Jetzt anmelden für "Jugend forscht"

Experimentieren erwünscht: Ab sofort und bis zum 30. November 2020 können Jugendliche ihre Ideen für den 56. Wettbewerb "Jugend forscht" einreichen. Unter dem Motto "Lass Zukunft da!" sind Mathematik-Begeisterte genauso eingeladen wie Technikexperten oder tüftelnde Chemiker.

Ein junges Mädchen und ein junger Mann halten Gegenstände zum experimentieren in der Hand. Im Vordergrund ist der Schruftzug "Jugend forscht" zu sehen.

"Lass Zukunft da!": Der Nachwuchswettbewerb "Jugend forscht" geht in die nächste Runde.

Foto: Stiftung Jugend forscht e. V.

Junge Menschen für die sogenannten MINT-Fächer begeistern - das ist Ziel von "Jugend forscht". Der Talentwettbewerb möchte besondere Leistungen und Begabungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gezielt fördern. Wer leidenschaftlich gerne forscht, innovativ und kreativ ist, ist aufgerufen, die Herausforderung anzunehmen und ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten und einzureichen. Wichtig ist, dass sich das Thema einem dieser Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik.

Anmeldung in zwei Altersgruppen

Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche bis 21 Jahre. Hierbei gibt es zwei Alterssparten: Jugendliche ab 15 Jahren starten in der Sparte "Jugend forscht". Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre können in der Juniorensparte "Schüler experimentieren" starten und müssen im Anmeldejahr mindestens die vierte Klasse besuchen. Studentinnen und Studenten können sich nur im Jahr ihres Studienbeginns anmelden. Es können sich sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams bewerben.

Zur Online-Anmeldung für die Teilnahme bei "Jugend forscht" geht es  hier.

Sich mit den Besten messen

Nach Anmeldeschluss am 30. November 2020 werden die Teilnehmer der angemeldeten Projekte angeschrieben und über den weiteren Wettbewerbsverlauf informiert. Im Anschluss finden dann ab Februar 2021 die Regional- und Landeswettbewerbe statt. Höhepunkt und Finale der 56. Wettbewerbsrunde ist der Bundeswettbewerb Ende Mai 2021. Daran nehmen alle Jungforscherinnen und Jungforscher teil, die bei einem der Jugend-Forscht-Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben.

Alle Finalistinnen und Finalisten präsentieren ihre Projekte an einem eigenen und selbstgestalteten Ausstellungsstand. Eine Fachjury, bestehend aus Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Schule, begutachtet und bewertet die Arbeiten. Im Anschluss erfolgt die Preisverleihung.

Sonderpreis der Bundeskanzlerin

Seit 1997 ist der Bundespräsident Schirmherr des Wettbewerbs und zugleich Preisstifter. Der "Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit" gehört zu den hochkarätigen Auszeichnungen, die jedes Jahr beim Bundesfinale vergeben werden. Die Bundeskanzlerin vergibt jedes Jahr den "Sonderpreis für die originellste Arbeit". Er ist mit 3.000 Euro dotiert.

Und seit 1981 ist es gute Tradition, dass die jeweils fünf Besten der sieben Fachgebiete ins Kanzleramt eingeladen werden. Bei einem feierlichen Empfang überreicht Bundeskanzlerin Angela Merkel den Sonderpreis und lässt sich die Forschungsarbeit erklären.

"Jugend forscht" ist eine gemeinsame Initiative von der Bundesregierung, der Zeitschrift "stern" und der Wirtschaft.

Seit der ersten Wettbewerbsrunde im Jahr 1965 haben mehr als 280.000 Jugendliche an "Jugend forscht" teilgenommen. Neun von zehn erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern studieren später ein MINT-Fach. Viele sind anschließend als Wissenschaftler an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen oder als Führungskräfte in Unternehmen tätig.

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