Wirtschaft weiter auf Wachstumspfad

Herbstprojektion 2021 der Bundesregierung Wirtschaft weiter auf Wachstumspfad

Die Konjunkturerholung nach dem Corona-Krisenjahr 2020 setzt sich fort. Im nächsten Jahr rechnet die Bundesregierung mit einer Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von 4,1 Prozent. 2021 wird ein Wachstum der Wirtschaft von 2,6 Prozent erwartet. Das geht aus dem Herbstgutachten der Bundesregierung hervor.

Foto zeigt Bundeswirtschaftsminister Altmaier.

Im nächsten Jahr soll die Wirtschaft wieder deutlich an Fahrt aufnehmen, die Bundesregierung geht von einem Zuwachs von 4,1 Prozent aus.

Foto: picture alliance/dpa/Kay Nietfeld

2021 etwas geringeres Wachstum

„Die deutsche Wirtschaft ist im Aufschwung“, betonte Bundeswirtschaftsminister Altmaier bei der Vorstellung des Herbstgutachtens der Bundesregierung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll im Jahr 2021 um 2,6 Prozent steigen. Im Jahr 2022 sind dann sogar 4,1 Prozent Wachstum möglich, bis es sich im Jahr 2023 bei 1,6 Prozent normalisiert.

Damit fällt die konjunkturelle Erholung 2021 nach dem starken Einbruch der Wirtschaft im letzten Jahr etwas niedriger aus als noch Ende April von der Bundesregierung erwartet. Aktuelle Lieferengpässe und hohe Energiepreise dämpften gleichermaßen die wirtschaftliche Entwicklung in Europa und weltweit, so Altmaier.

2022 wieder auf Leistungsstärke vor Corona

Im nächsten Jahr soll die Wirtschaft dann aber wieder deutlich an Fahrt aufnehmen. Die Regierung geht konkret von einem Zuwachs von 4,1 Prozent aus, das sind 0,5 Punkte mehr als bislang gedacht. Die deutsche Wirtschaft habe dann schon zum Ende des ersten Quartals 2022 die Leistungsstärke auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie erreicht, so Bundeswirtschaftsminister Altmaier.

„Die Herbstprojektion zeigt, dass Deutschland nach der Corona-Krise wieder auf dem Wachstumspfad ist. Das umfangreiche Hilfspaket der Bundesregierung hat Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der Krise stabilisiert“, betonte Altmaier.