Start regionaler Dialogreihe
Die Bundesregierung ist mit der ersten Regionalen Fachkräftewerkstatt in Brandenburg gestartet. Das neue Dialogformat dient dem Austausch der Politik mit den Akteuren vor Ort. Die Ergebnisse fließen ein in die Weiterentwicklung der Fachkräftestrategie.
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Die Sicherung von Fachkräften ist eine Frage der sozialen Verantwortung und ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands.
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Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat gemeinsam mit dem Brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke an der ersten Regionalen Fachkräftewerkstatt teilgenommen. Die Auftaktveranstaltung für das neue Dialogformat fand beim Flugzeugtriebwerkshersteller Rolls-Royce in Dahlewitz statt. Für die kommenden Monate sind Veranstaltungen in weiteren Regionen geplant.
Politik schafft den Rahmen
Die Bundesregierung will den Diskurs mit Unternehmen, Vertretern der Länder und Arbeitsmarktakteuren in unterschiedlichen Arbeitsmarktregionen nutzen, um daraus politischen Handlungsbedarf und Handlungsempfehlungen zur Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland abzuleiten.
„Damit Fachkräftesicherung gelingt, müssen Wirtschaft, Politik und Beschäftigte an einem Strang ziehen“, so Bundesarbeitsministerin Bas. Die Arbeitsmarktpolitik schaffe den Rahmen, „Motor der Fachkräftesicherung bleiben die Unternehmen und ihre Beschäftigten“. Sie wolle die guten Beispiele und Ideen der Gespräche in die Fläche tragen, um die Wirtschaft bei der Fachkräftegewinnung zu unterstützen, so Bas.
Weiterentwicklung der Fachkräftestrategie
Die Ergebnisse der Regionalen Fachkräftewerkstätten werden in die Weiterentwicklung der Fachkräftestrategie einfließen. Fachkräftesicherung ist ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands und damit auch für die Sicherung unserer Sozialsysteme. Der Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften macht sich schon heute in vielen Branchen und Regionen bemerkbar. In den kommenden Jahren wird er sich weiter verstärken.
Fachkräfteland Deutschland: Die Fachkräftestrategie der Bundesregierung beschreibt seit 2022 fünf Handlungsfelder Ausbildung, Weiterbildung, Fachkräfteeinwanderung, Arbeitskultur sowie Erwerbspotenziale. Im Impulspapier zur Weiterentwicklung der Fachkräftestrategie werden mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung sowie der Vernetzung zwischen Unternehmen und Arbeitsmarktakteuren zwei Handlungsschwerpunkte hinzugefügt.