Damit Arbeitsmigration besser gelingt

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Im Kabinett beschlossen Damit Arbeitsmigration besser gelingt

Das Bundeskabinett hat Eckpunkte für den Aufbau der sogenannten Work-and-Stay-Agentur zur Fachkräfteeinwanderung beschlossen. Ziel der Agentur ist es, Anerkennungsverfahren zu erleichtern und Anträge zentral über eine digitale Plattform zu ermöglichen.

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Eine Person in Handwerkerkleidung arbeitet mit einem Schraubenzieher.

Die Work-and-Stay-Agentur soll den Weg in den Arbeitsmarkt für Fachkräfte vereinfachen.

Foto: imagoimages/FunkeFotoServices

Die Work-and-Stay-Agentur (WSA) soll dazu beitragen, dass mehr ausländische Arbeitskräfte nach Deutschland kommen. Um den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt einfacher und schneller zu gestalten, soll die Agentur die dazu nötigen Prozesse und Verfahren vereinfachen, verschlanken und entbürokratisieren. Das Vorhaben ist im Koalitionsvertrag vereinbart.

Fachkräfte, die zum Arbeiten, zur Ausbildung oder Qualifizierung nach Deutschland kommen möchten, sollen künftig eine zentrale IT-Plattform nutzen können. Informationen und Unterlagen sollen bei der Verwaltung nur noch einmal eingereicht werden müssen, alle beteiligten Behörden greifen anschließend darauf zu. 

Arbeitsmigration ist unverzichtbar

Fachkräftegewinnung ist ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands und die Sicherung des Wohlstands. Qualifizierte Einwanderung leistet dazu einen unverzichtbaren Beitrag. Damit sie besser gelingt, soll die Agentur den Weg in den deutschen Arbeitsmarkt für internationale Fachkräfte zukünftig deutlich vereinfachen.

Auch Arbeitgeber profitieren von der Work-and-Stay-Agentur. So erhalten sie zukünftig Informationen über den Bearbeitungsstand und noch fehlende Dokumente. Das wird zu mehr Effizienz sowie Planbarkeit führen und damit auch einen spürbaren Beitrag zum Bürokratierückbau leisten. Die WSA wird keine neue Behörde. Sie entsteht in Zusammenarbeit der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesamtes für Auswärtige Angelegenheiten.