Regenerative Energien

Mehr Strom aus Wind und Sonne

Die Stromproduktion aus Wind und Sonne ist in Nord- und Ostdeutschland deutlich gestiegen. Im ersten Halbjahr wurden durch Windkraftanlagen rund 30 Prozent mehr Strom erzeugt als im Vorjahreszeitraum. Neue Offshore-Windparks und ein stürmisches Frühjahr machten dies möglich.

Windräder und Solaranlage auf einem Feld

Die Bundesregierung will den Ausbau Erneuerbarer Energien weiter vorantreiben.

Foto: Burkhard Peter

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden in den ostdeutschen Flächenländern sowie Berlin und Hamburg knapp 21.600 Gigawattstunden (GWh) Windstrom erzeugt, wie aus Daten des Stromnetzbetreibers 50Hertz hervorgeht. Das waren rund 5.000 GWh mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Dazu trugen demnach vor allem ein generell höheres Windaufkommen sowie der Bau weiterer Offshore-Anlagen bei. Insbesondere der März war in diesem Jahr besonders stürmisch.

Mit Photovoltaik wurden im selben Zeitraum etwas mehr als 6.000 GWh Strom erzeugt - ein leichter Anstieg von 170 GWh im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Erneuerbare Energien weiter auf dem Vormarsch

Deutschlandweit wurden im ersten Quartal 2019 insgesamt  62.000 Gigawattstunden (oder auch 62 Milliarden Kilowattstunden) Strom durch erneuerbare Energien erzeugt und in das deutsche Stromnetz eingespeist.

Daten des Statistischen Bundesamts zufolge hat sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromeinspeisung im ersten Quartal deutlich auf gut 41 erhöht. Im Vorjahreszeitraum waren es rund 35 Prozent gewesen. Der Anteil von Strom aus konventionellen Energieträgern ging dagegen um gut elf Prozent auf fast 59 Prozent zurück.

Ziel der Bundesregierung ist es, den Ausbau Erneuerbarer Energien weiter zu forcieren. Deren Anteil soll auf 40 bis 45 Prozent im Jahr 2025 und gemäß der Vereinbarung im Koalitionsvertrag auf 65 Prozent im Jahr 2030 steigen.

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