Kostensenkung beim Strom

Grafik zur EEG-Unmlage

Stromkunden werden bei der EEG-Umlage entlastet

Foto: Bundesregierung

Die Förderung von erneuerbaren Energien wird künftig teilweise durch den Bundeshaushalt finanziert. Gespeist werden soll das durch Erlöse der ab 2021 neuen CO2-Bepreisung. 

Damit soll erreicht werden, dass Stromverbraucher weniger EEG-Umlage bezahlen. Bislang finanzieren sie die gesamten Förderkosten für den Ausbau erneuerbarer Energien über den Stromkostenbestandteil der EEG-Umlage. Daneben werden durch die Neuregelung Anreize zur Nutzung von "grünem Strom" verbessert, was ein weiterer Beitrag zur Energiewende ist.

In 2021 sinkt aufgrund der beschlossenen Deckelung die EEG-Umlage von aktuell 6,756 auf 6,500 Cent pro Kilowattstunde. Das gaben die Übertragungsnetzbetreiber am 15. Oktober 2020 bekannt. Ohne Deckelung wäre die Umlage für das kommende Jahr auf über 9 Cent angestiegen.

Durch den Beschluss kommt die Bundesregierung nicht zuletzt ihren Zusagen aus dem Klimaschutzprogramm 2030 und aus dem Vermittlungsausschuss zum Klimapaket nach. Hier hatte die Bundesregierung beschlossen, die Stromkosten durch Einnahmen aus der CO2-Bepreisung im Wärme- und Verkehrsbereich zu senken.