Earth Speakr: Hört die Stimmen der Kinder Europas!

Digitales Kunstwerk Earth Speakr: Hört die Stimmen der Kinder Europas!

Am 20. November ist Weltkindertag - gleichzeitig der Jahrestag der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention. Artikel 12 der Konvention besagt, dass Kinder ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben - für Earth Speakr, das digitale Kunstwerk zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft, ein zentrales Thema.

Earth Speakr ist ein Kunstprojekt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Ein Mädchen entdeckt den digitalen Spielplatz in Earth Speakr  

Foto: Olafur Eliasson, Earthspeakr, 2020

Earth Speakr, das partizipative Kunstwerk des isländisch-dänischen Künstlers Olafur Eliasson zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft, verbreitet sich derzeit in den Mitgliedstaaten der EU.

Der jungen Generation zuhören

Von Rumänien bis Spanien, von Griechenland bis Belgien, von Finnland bis Bulgarien laden die deutschen Auslandsvertretungen und Goethe-Institute vor Ort Kinder und Jugendliche Europas ein, der Politik ihre Meinung zu sagen. Zum Weltkindertag ruft Olafur Eliasson dazu auf, der jungen Generation zuzuhören und ihre Stimmen in die Welt zu tragen. 

Was wünscht Ihr euch für die Zukunft Europas und des Planeten? Was erwartet Ihr von den Entscheidungstragenden in der EU? Und die Kinder antworten: Weniger Plastikmüll, mehr Recycling. Weniger Autos, mehr öffentlicher Nahverkehr. Achtet auf das Wohl der Tiere, fördert umweltverträgliche Ernährung.

250.000 Menschen haben bereits teilgenommen

Mitmachen kann man auf der Website earthspeakr.art. Kinder aus bisher mehr als 70 Ländern beteiligen sich an dem Kunstwerk, indem sie ihre Ansichten in Videobotschaften mit Hilfe von Augmented Reality teilen. Seit dem Start von Earth Speakr zu Beginn der deutschen Ratspräsidentschaft im Juli haben sich bereits 250.000 Menschen beteiligt. Hier ein Eindruck von den bisherigen Botschaften im Video.

Earth Speakr ist das Kernstück des Kulturprogramms der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, mit dem die Bundesregierung die europäische Öffentlichkeit stärken und Austausch und Begegnungen fördern möchte. Das digitale, partizipative Kunstwerk wird von Olafur Eliasson in Zusammenarbeit mit Europas jüngsten Bürgerinnen und Bürgern geschaffen. Es besteht unter anderem aus einer App, einer Webseite und Präsentationen in Berlin und Brüssel. Das Kunstwerk wird vom Auswärtigen Amt finanziert und in Kooperation mit dem Goethe-Institut realisiert.