Bundesregierung gedenkt der Opfer von Flucht und Vertreibung

  • Pressemitteilung 207
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

Am 20. Juni 2018 begeht die Bundesregierung mit einer Gedenkstunde im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin den Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung.
Mit diesem Gedenktag wird seit 2015 jährlich am 20. Juni an die Opfer von Flucht und Vertreibung weltweit sowie insbesondere an die deutschen Vertriebenen erinnert.

Mit diesem Datum knüpft die Bundesregierung an den Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen an und erweitert das Flüchtlingsgedenken um das Schicksal der Vertriebenen.

Nach einer Begrüßung durch den Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat Horst Seehofer, folgt das Grußwort von Weihbischof em. Dr. h. c. Gerhard Pieschl, Bistum Limburg. Dr. Umeswaran Arunagirinathan wird einen Erfahrungsbericht vortragen. Die Ansprache hält die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel. Der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Dr. Bernd Fabritius, spricht das Schlusswort.

Musikalisch umrahmt wird die Gedenkveranstaltung durch „Bridges - Musik verbindet“, einem Musikprojekt von und für geflüchtete Musiker.

Ablauf

13:00 Uhr
Musik
„Didos Klagelied“ aus der Oper „Dido und Aeneas“ Henry Purcell (1659  - 1695)
13:05 Uhr
Begrüßung
Horst Seehofer
Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat
 13:10 Uhr
Grußwort
Weihbischof em. Dr. h. c. Gerhard Pieschl
Bistum Limburg
 13:15 Uhr
Musik
„Mariettas Lied“ aus der Oper „Die tote Stadt“
Erich Wolfgang Korngold (1897 - 1957)
13:20 Uhr
Erfahrungsbericht
Dr. Umeswaran Arunagirinathan
Arzt und Autor
13:30 Uhr
Ansprache
Dr. Angela Merkel, MdB
Bundeskanzlerin
13:50 Uhr
Musik
9. Variation „Nimrod“ aus den Enigma-Variationen Edward Elgar (1857 - 1934)
13:55 Uhr
Schlusswort
Dr. Bernd Fabritius
Präsident des Bundes der Vertriebenen e. V.
14:00 Uhr
Nationalhymne
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