Investitionen gegen Pandemie-Folgen

Bundeshaushalt 2021 und Finanzplan bis 2024 Investitionen gegen Pandemie-Folgen

Die Bundesregierung will mit einer Reihe von Investitionen die Folgen der Corona-Pandemie bekämpfen. Dafür hat das Kabinett am Mittwoch den Entwurf des Bundeshaushalts 2021 und des Finanzplans bis 2024 beschlossen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz

Bundesfinanzminister Olaf Scholz bei der Vorstellung des Entwurfs des Bundeshaushalt 2021 und des Finanzplans bis 2024.

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Insgesamt 413,4 Milliarden Euro sieht der Haushaltsentwurf für 2021 vor. Das sind knapp 19 Prozent weniger als in diesem Jahr, jedoch über 43 Milliarden Euro mehr als ursprünglich veranschlagt. Im nächsten und in den kommenden Jahren bis 2024 werden unter anderem die Maßnahmen, die die Bundesregierung gegen die Folgen der Corona-Pandemie beschlossen hat, fortgeführt und finanziert. "Unsere Haushaltspolitik bringt Deutschland bislang vergleichsweise gut durch die Krise - diesen Weg setzen wir fort", sagte Bundesfinanzminister Scholz.

Geplant sind unter anderem Investitionen in Straße, Schiene und Wasserstraße. Die Länder sollen außerdem bei der Kinderbetreuung, Bildung und Forschung unterstützt werden. Zudem sollen die digitale Infrastruktur sowie der klimafreundliche Umbau der Wirtschaft gefördert werden. Dafür sind 2021 Investitionen von 55 Milliarden Euro, in den Folgejahren von 48 Milliarden Euro vorgesehen. 

Aufgrund der außergewöhnlichen Notsituation plant der Bund für die Vorhaben im Jahr 2021 Schulden in der Höhe von 92,6 Milliarden Euro aufzunehmen. Ab 2022 soll die Schuldenregel wieder vollständig eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie beim Bundesfinanzministerium und in den Fragen und Antworten.

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