Desinformation als Waffe

Analysen zu russischer Desinformation Desinformation als Waffe

Der russische Angriff auf die Ukraine wird flankiert von gezielter Desinformation, die auch in Deutschland und der Europäischen Union verbreitet werden. Der Europäische Auswärtige Dienst analysiert solche Desinformationskampagnen, deckt diese auf und widerlegt sie. 

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Die Einheit des EAD analysiert Medien in 15 Sprachen und widmet sich russischer Desinformation im Kontext des Kriegs in der Ukraine.

Foto: www.euvsdisinfo.eu

Der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) listet auf seiner Internetseite EUvsDisinfo.eu aktuelle Fälle von Desinformation aus Russland auf – und widerlegt falsche Behauptungen. Eine umfassende Analyse zu Putins Desinformationskampagnen nach 100 Tagen Angriffskrieg hat der EAD ebenfalls veröffentlicht. 

Die  East StratCom Task Force des EAD wurde 2015 von den Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) ins Leben gerufen, um Russlands zahlreichen Desinformationskampagnen entgegenzuwirken. Das Team in Brüssel wertet fortlaufend und systematisch öffentlich zugängliche Quellen aus. Gezielte falsche Informationen werden dokumentiert und analysiert. Die Diplomaten informieren die europäische Öffentlichkeit tagesaktuell über die tatsächlichen Hintergründe und klären zugleich über die Mechanismen und Techniken der Desinformationskampagnen aus russischen Quellen auf. Denn nicht immer sind diese Quellen und ihre Bezüge zu Russland leicht zu erkennen.

Weitere Analysen zu russischer Desinformation

Aktuelle Desinformation zu den Entwicklungen in der Ukraine deckt die Task Force  hier in englischer Sprache auf. Einzelne Texte sind auf Deutsch abrufbar.

Das Bundesinnenministerium listet  Beispiele für Desinformation auf, die die russische Regierung im Zusam­menhang mit ihrem Angriffskrieg gegen die Ukraine kontinuierlich über verschiedene Kanäle in Deutschland verbreitet und entgegnet diesen.

Aktuelle Berichte der Sonderbeobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) aus der Ukraine auf englisch, russisch und ukrainisch finden Sie auf den Seiten der OSZE.

Zum Hintergrund: 2018 hat die EU in einem Aktionsplan festgelegt, wie Europa geschlossen gegen Desinformation vorgehen will. Der  Europäische Aktionsplan für Demokratie vom Dezember 2020 baut auf diesem Aktionsplan gegen Desinformation auf.

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