Nachhaltige Entwicklung

Nachhaltigkeitsstrategie wird fortgeschrieben

Die Bundesregierung bringt die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie erneut auf den neuesten Stand. An deren Weiterentwicklung beteiligen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft. Die Strategie orientiert sich seit 2016 an den Zielen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Ergänzung und teilweise Aktualisierung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016.

Ergänzung und teilweise Aktualisierung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016.

Foto: Bundesregierung/Stutterheim

Seit Oktober 2019 veranstaltet die Bundesregierung bundesweit Dialogkonferenzen zur Fortschreibung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Eine Auftaktkonferenz fand am 29. Oktober 2019 in Berlin statt. Die Reihe wurde am 27. November 2019 mit einer regionalen Veranstaltung in Stuttgart und am 22. Januar 2020 in Norderstedt fortgesetzt. Die Regionalkonferenz am 6. Februar in Erfurt musste kurzfristig abgesagt werden. Abschluss der Veranstaltungsreihe ist am 19. Februar in Bonn.

Interessierte können ihre Überlegungen zur Verbesserung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie parallel auch per E-Mail einbringen. Eine Auswahl der Einsendungen werden auf dieser Seite veröffentlicht.

Auf die Ziele der Agenda 2030 haben sich die Vereinten Nationen im Jahr 2015 geeinigt. Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie setzt den Rahmen für deren Umsetzung in, mit und durch Deutschland.

Internationale Experten gaben Anregungen

2018 gab ein Gutachten internationaler Expertinnen und Experten wichtige Anregungen zur Weiterentwicklung der Strategie - auch im Hinblick auf die für 2020 vorgesehene Fortschreibung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Die Gutachter hatten die deutsche Nachhaltigkeitspolitik geprüft und wie in den Jahren 2009 und 2013 Empfehlungen in einem sogenannten "peer review" erarbeitet.

Internationalisierung der Nachhaltigkeitsstrategie

Mit der Übernahme der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ist die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie ein Stück weit internationalisiert worden. Wir schauen deshalb nicht nur auf Deutschland, sondern auch weltweit auf die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bis 2030. Die Bundesregierung kann zum Beispiel mit Mitteln und Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit Einfluss auf diese Umsetzung ausüben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel beklagte bei ihrer Rede während der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung, mit dem jetzigen Tempo sei die Umsetzung der SDGs bis 2030 nicht zu schaffen. So sei die Zahl der  Hunger leidenden Menschen weltweit gestiegen. Auch der Zugang aller zu sanitärer Grundversorgung sei noch nicht gewährleistet, so die Bundeskanzlerin.

Nachhaltigkeitsgipfel in New York

Diese und weitere Themen spielten auch beim Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen eine Rolle. Am 24. und 25. September 2019 fand in New York der alle vier Jahre auf Ebene der Staats- und Regierungschefs tagende UN-Nachhaltigkeitsgipfel ("SDG-Gipfel") statt. Dort ging es darum, den negativen Entwicklungen bei der Umsetzung der Agenda 2030 etwas entgegenzu setzen. Der Gipfel wurde mit einer politischen Erklärung der Staats- und Regierungschefs abgeschlossen.

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