550 Millionen Euro für digitales Lernen

Mittel aus dem Digitalpakt Schule: Zwei Schulkinder nutzen einen Laptop im Unterricht.

In den vergangenen Monaten mussten die Schulen vor allem digital unterrichten. Dieser Digitalisierungsschub soll auch in Zukunft genutzt werden.

Foto: Getty Images/Westend61

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat das Sofortprogramm für besseres digitales Lernen unterzeichnet. Damit machte die Ministerin den Weg für das rund 550 Millionen Euro umfassende Paket frei. Das Geld wird verwendet, um mobile Endgeräte für Schülerinnen und Schüler zu beschaffen. Außerdem wird die Ausstattung der Schulen gefördert, die für professionelle Online-Lehrangebote erforderlich ist. Zuvor hatten sich Bund und Länder auf das Programm verständigt. 

"Wir alle wollen, dass die Schulen nach den Sommerferien zum Präsenzunterricht zurückkehren können. Zugleich müssen wir sicherstellen, dass digitaler Unterricht für alle Kinder und Jugendlichen auch zu Hause möglich ist", sagte Ministerin Karliczek. Deshalb investiere der Bund zusätzliche 500 Millionen Euro, die Länder 50 Millionen Euro.    

Zusatzvereinbarung zum "Digitalpakt Schule"

Vorgesehen ist, dass die mobilen Endgeräte von den Schulen und Schulträgern in Eigenregie an Schülerinnen und Schüler ausgeliehen werden. Die Geräte bleiben Eigentum der Schulen, die sie dadurch auch in einem späteren Regelbetrieb weiter nutzen können. Das Sofortprogramm wird als Zusatzvereinbarung zum "Digitalpakt Schule" festgehalten.

Mehr zum Sofortprogramm lesen Sie hier.