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Berlin, 13. April 2024: Vor Bundeskanzler Scholz liegt eine dreitägige Reise nach China. In der Zeit besucht er Chongqing, Shanghai und Peking. Seine Reise folgt dem Leitmotiv „Gemeinsam nachhaltig handeln“ und steht im Zeichen der China-Strategie der Bundesregierung , welche im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde.
In Chongqing besichtigt er die Firma Bosch und deren Produktionsstätte für nachhaltige Wasserstoffantriebe. Die Firma fördert am Standort Chongqing den Aufbau der Wasserstoffindustrie und beschleunigt die Entwicklung von Clustern der neuen Energie- und Speicherindustrie.
Das Zentrum entwickelt mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen für den Schwerlasttransport und stellt diese her. Die Antriebe werden in LKW und Nutzfahrzeuge verbaut und sind perspektivisch auch im Schiffs- und Eisenbahnverkehr einsetzbar.
Im Yuzhong-Regierungsgästehaus wird der Kanzler danach von Yuan Jiajun, Parteisekretär von Chongqing, zu einem Gespräch empfangen. Seit 1972 bestehen diplomatische Beziehungen mit China.
Im Kulturmarkt „Testbed 2“ spricht Bundeskanzler Scholz mit Studierenden über das Thema moderne Stadtplanung.
Chongqing ist mit ca. 32 Millionen Menschen die bevölkerungsreichste Stadt der Erde. Die Stadt verfolgt eine ambitionierte Öffnungspolitik. Als Handels-, Finanz- und Industriezentrum ist es ein wichtiger Teil des Doppelstadt-Wirtschaftskreises Chengdu-Chongqing.
Bei einer Führung durch Architekten bekommt der Kanzler als letzten Programmpunkt einen kleinen Einblick in die Megacity. Chongqing steht für moderne Urbanisierung und gelebten Futurismus.
An der Flussmündung des Jangtsekiang informiert sich der Kanzler über ein Forschungsprojekt des Freistaats Sachsen und der Universität Chongqing zum Monitoring der Wasserqualität.
Das deutsch-chinesische Forschungsprojekt, das Schwermetallverunreinigungen aufspürt, wurde im Jahr 2023 erfolgreich abgeschlossen. In Projektphase 2 werden nun Detektionsverfahren zum Aufzeigen von Arzneimittelrückständen in Gewässern erforscht.
Die China-Reise des Kanzlers wird vom iranischen Luftangriff mit Drohnen und Raketen auf Israel überschattet. Der Angriff ist die Reaktion Teherans auf einen Anschlag auf ein iranisches Konsulargebäude in Damaskus, der Israel zugeschrieben wird.
„Das ist ein durch nichts zu vertretender Angriff. Das ist eine schlimme Eskalation der Lage, und das ist in keiner Weise akzeptabel, nachvollziehbar und hinnehmbar“, betont Scholz. Über die Konsequenzen werden am Nachmittag auch die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder beraten, wo Scholz zugeschaltet sein wird.
Die Staats- und Regierungschefs der G7 beraten in einer Schaltkonferenz die aktuelle Lage in Nahost. Bundeskanzler Scholz nimmt aus Chongqing an dieser Besprechung teil.
Berlin, 13. April 2024: Vor Bundeskanzler Scholz liegt eine dreitägige Reise nach China. In der Zeit besucht er Chongqing, Shanghai und Peking. Seine Reise folgt dem Leitmotiv „Gemeinsam nachhaltig handeln“ und steht im Zeichen der China-Strategie der Bundesregierung , welche im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde.
In Chongqing besichtigt er die Firma Bosch und deren Produktionsstätte für nachhaltige Wasserstoffantriebe. Die Firma fördert am Standort Chongqing den Aufbau der Wasserstoffindustrie und beschleunigt die Entwicklung von Clustern der neuen Energie- und Speicherindustrie.
Das Zentrum entwickelt mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen für den Schwerlasttransport und stellt diese her. Die Antriebe werden in LKW und Nutzfahrzeuge verbaut und sind perspektivisch auch im Schiffs- und Eisenbahnverkehr einsetzbar.
Im Yuzhong-Regierungsgästehaus wird der Kanzler danach von Yuan Jiajun, Parteisekretär von Chongqing, zu einem Gespräch empfangen. Seit 1972 bestehen diplomatische Beziehungen mit China.
Im Kulturmarkt „Testbed 2“ spricht Bundeskanzler Scholz mit Studierenden über das Thema moderne Stadtplanung.
Chongqing ist mit ca. 32 Millionen Menschen die bevölkerungsreichste Stadt der Erde. Die Stadt verfolgt eine ambitionierte Öffnungspolitik. Als Handels-, Finanz- und Industriezentrum ist es ein wichtiger Teil des Doppelstadt-Wirtschaftskreises Chengdu-Chongqing.
Bei einer Führung durch Architekten bekommt der Kanzler als letzten Programmpunkt einen kleinen Einblick in die Megacity. Chongqing steht für moderne Urbanisierung und gelebten Futurismus.
An der Flussmündung des Jangtsekiang informiert sich der Kanzler über ein Forschungsprojekt des Freistaats Sachsen und der Universität Chongqing zum Monitoring der Wasserqualität.
Das deutsch-chinesische Forschungsprojekt, das Schwermetallverunreinigungen aufspürt, wurde im Jahr 2023 erfolgreich abgeschlossen. In Projektphase 2 werden nun Detektionsverfahren zum Aufzeigen von Arzneimittelrückständen in Gewässern erforscht.
Die China-Reise des Kanzlers wird vom iranischen Luftangriff mit Drohnen und Raketen auf Israel überschattet. Der Angriff ist die Reaktion Teherans auf einen Anschlag auf ein iranisches Konsulargebäude in Damaskus, der Israel zugeschrieben wird.
„Das ist ein durch nichts zu vertretender Angriff. Das ist eine schlimme Eskalation der Lage, und das ist in keiner Weise akzeptabel, nachvollziehbar und hinnehmbar“, betont Scholz. Über die Konsequenzen werden am Nachmittag auch die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder beraten, wo Scholz zugeschaltet sein wird.
Die Staats- und Regierungschefs der G7 beraten in einer Schaltkonferenz die aktuelle Lage in Nahost. Bundeskanzler Scholz nimmt aus Chongqing an dieser Besprechung teil.