Was tut die Bundesregierung gegen hybride Angriffe und Drohnenvorfälle?

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„Überflugverbot für Drohnen“ steht auf dem Schild am Zaun der Thüringer Jugendarrestanstalt.

Zur Verbesserung der Drohnenabwehr hat die Bundesregierung unter anderem eine umfassende Reform des Bundespolizeigesetzes auf den Weg gebracht.

Foto: picture alliance/dpa

Der sehr ernst zu nehmende Vorfall am Leipziger Flughafen in der Nacht vom 04. auf den 05. August 2026 zeigt, dass sich Deutschland zunehmend hybrider Bedrohung und Sabotage ausgesetzt sieht. Mit vermehrten Drohnenangriffen, Cyberattacken und aggressiven Anschlägen unterschiedlicher Ausgestaltung gibt es eine neue Dimension von Bedrohungen. 

Aber: Deutschland ist mit seinen Sicherheitsbehörden vorbereitet und hat bereits wichtige Maßnahmen zur Bekämpfung solcher Angriffe getroffen. Die aktuelle Lage wird fortlaufend sehr aufmerksam verfolgt. Am 07. August 2026 trat zu den Ereignissen am Flughafen Leipzig/Halle der Nationale Sicherheitsrat unter Vorsitz des Bundeskanzlers telefonisch zusammen. 

Die Bundesregierung hat sich am 01. September 2026 auf Grundlage eingehender Beratungen im Nationalen Sicherheitsrat und im Bundeskabinett unter Leitung des Bundeskanzlers zum hybriden Angriff in Leipzig geäußert. Informationen zu den Details finden Sie beim Auswärtigen Amt .

Nachstehend finden Sie einige Antworten zur aktuellen Gefährdungslage in Deutschland sowie zu Gefahren von Drohnenangriffen, hybrider Bedrohung und deren zielgenauer und konsequenter Bekämpfung.