- Pressemitteilung 3
- Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)
Die Bundesregierung wird am 26. Januar 2026 in Hamburg den dritten internationalen Nordsee-Gipfel auf Ebene der Staats- und Regierungschefs und der Energieministerinnen und Energieminister ausrichten. Eingeladen sind Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen und die Europäische Kommission sowie erstmals auch Island und die NATO. Zudem werden über 100 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter am Gipfel teilnehmen.
Ziel des Gipfels ist es, den grenzüberschreitenden Ausbau der Offshore-Windenergie, den Wasserstoffmarkt und zugleich eine leistungsfähige und vernetzte Offshore-Infrastruktur im gesamten Nordseeraum weiter ambitioniert voranzutreiben. Dafür sollen die notwendigen Rahmenbedingungen auf EU-Ebene gefördert und die bi- sowie multilaterale Kooperation in der Nordsee-Region gestärkt werden.
Bundeskanzler Merz: „Ich freue mich, zum dritten Nordsee-Gipfel zahlreiche Staats- und Regierungschefs, Energieminister und Energieministerinnen sowie Stakeholder in Hamburg zu begrüßen. Uns alle verbindet das Ziel, die Nordsee zum größten Reservoir für saubere Energie weltweit auszubauen. Das ist für ein wirtschaftsstarkes, sicheres und unabhängiges Europa von zentraler Bedeutung. Wir wollen Weichen stellen, um die grenzüberschreitende Energieerzeugung und den -transport zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit im gesamten Nordseeraum ist dafür ein entscheidender Baustein, weil sie unsere Länder zu einem starken Energieverbund zusammenwachsen lässt.“
Der Gipfel findet am 26. Januar ab 9:00 Uhr im Hamburger Rathaus und in der Handelskammer statt. Ergebnisse werden sowohl zwischenstaatliche Gipfel-Erklärungen auf verschiedenen Ebenen sowie Abkommen mit Nordsee-Staaten zu Kooperationsprojekten sein. Auch eine Vereinbarung mit der Industrie wird erwartet.
Die inhaltliche Gesamtsteuerung innerhalb der Bundesregierung liegt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.