Erneuerbare Energien - tragende Säule künftiger Energieversorgung

Die Bundesregierung wird die konventionellen Energieträger bis 2050 Schritt für Schritt durch erneuerbare Energien ersetzen.

Dazu gehört nicht nur Wind-, Wasser- und Sonnenenergie. Auch Biomasse soll mehr und mehr energetisch genutzt werden.

Strom und Wärme aus den erneuerbaren Quellen machen uns unabhängiger von Energie-Importen. Sie schaffen neue Jobs: 367.400 Beschäftige gab es 2010, ein Jahr zuvor waren es noch 339.500 Beschäftigte. 2020 sollen die "Erneuerbaren" 400.000 Arbeitsplätze bieten. Der Einsatz erneuerbarer Energien soll maßgeblich dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 und bis 2050 um mindestens 80 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken.

Situation heute

Anteil-eE-Endenergieverbrauch-in-Deutschland

Anteil Endenergieverbrauch

Foto: BMU

Wind, Biomasse, Sonne & Co. tragen schon heute 17 Prozent des Strombedarfs und fast elf Prozent des gesamten Energieverbrauchs. Fünf Mal so viel wie vor rund 20 Jahren. Mit dieser Dynamik ist Deutschland nicht nur europaweit, sondern sogar weltweit Vorreiter.

Aber: Wenn wir bis zur Jahrhundertmitte die Stromversorgung zu 80 Prozent und die gesamte Energieversorgung zu 50 Prozent auf erneuerbare Energie umstellen wollen, müssen wir noch erhebliche Investitionen leisten.

Zusammenspiel der Energiequellen verbessern

Wenn wir unsere Energieversorgung neu gestalten, lautet die wichtigste Frage: Wie können wir Energie dann nutzen, wenn wir sie brauchen, und nicht dann, wenn sie entsteht? Mit dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien müssen wir das gesamte Energieversorgungssystem – konventionelle Energien, erneuerbare Energien, Netze, Speicher und deren Zusammenspiel – verbessern. Ziel ist es, den Umbau unseres Energiesystems für Wirtschaft und Verbraucher wirtschaftlich vernünftig zu gestalten.

Beitrag teilen
Schlagwörter