Zusammenhalt und Lebensqualität fördern
Foto: Bundesregierung
Missionen:
Viele junge Menschen fühlen sich einsam. Deshalb soll besser untersucht werden, warum Einsamkeit entsteht und welche Angebote helfen können. Mit Modellprojekten sollen junge Menschen und ihr Umfeld direkt unterstützt werden. Auch digitale Lebenswelten werden berücksichtigt. Ziel ist es, Einsamkeit bei Jugendlichen zu verringern und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken.
Gemeinsame Umsetzung
Die Mission wird gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend, dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen umgesetzt. Die Mission trägt zum Handlungsfeld 3 bei und zahlt auf folgende Nachhaltigkeitsziele ein: SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen), SDG 5 (Gleichstellung von Frauen und Männern) und SDG 10 (Weniger Ungleichheiten).
Menschen sollen möglichst lange gesund und selbstständig leben können. Ziel ist, die Zahl der gesunden Lebensjahre zu erhöhen und Pflegebedürftigkeit möglichst hinauszuzögern. Dafür sollen gesunde Lebensweisen gefördert und Krankheiten möglichst früh verhindert werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei Ernährung, Bewegung, Gesundheitsvorsorge und gesunde Arbeitsbedingungen. Zudem gilt es, Umweltbelastungen wie Luftverschmutzung, Lärm, Hitze und UV-Strahlung zu reduzieren. Besonders Kinder und Jugendliche sollen früh lernen, was zu einem gesunden Leben beiträgt. Gleichzeitig sollen ältere Menschen möglichst lange selbstständig bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
Gemeinsame Umsetzung
Die Mission wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat und dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt umgesetzt. Die Mission trägt zu den Handlungsfeldern 2 und 3 bei. Sie zahlt vor allem auf folgende Nachhaltigkeitsziele ein: SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen), SDG 10 (Weniger Ungleichheiten), und SDG 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden).
Bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Gleichzeitig stehen viele Gewerbe- und andere Gebäude leer oder werden nur wenig genutzt. Deshalb sollen geeignete Gebäude, zum Beispiel ehemalige Büros, zu Wohnungen umgebaut werden. So kann zusätzlicher Wohnraum entstehen, ohne neue Flächen zu bebauen. Das Programm „Gewerbe zu Wohnen“ unterstützt solche Umbauten und die energetische Sanierung der Gebäude. Durch einfachere und schnellere Genehmigungen möchte die Bundesregierung Projekte zügiger umsetzen. Ziel ist es, 1.500 zusätzliche Wohnungen durch die Umnutzung von Nichtwohngebäuden zu schaffen und den Anteil klimafreundlicher Wohnungen zu erhöhen.
Gemeinsame Umsetzung
Die Mission wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gemeinsam mit Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie umgesetzt. Die Mission trägt zu den Handlungsfeldern 3 und 4 bei und zahlt auf folgende Nachhaltigkeitsziele ein: SDG 10 (Weniger Ungleichheiten), SDG 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden) und SDG 13 (Weltweit Klimaschutz umsetzen).