Wettbewerb zu beiderseitigem Nutzen

  • Bundesregierung | Startseite
  • Newsletter und Abos  

  • Bundeskanzler

  • Schwerpunkte 

  • Bundesregierung

  • Aktuelles

  • Mediathek 

  • Service   

Reise der Bundeswirtschaftsministerin nach China Wettbewerb zu beiderseitigem Nutzen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist zu einer Reise nach China aufgebrochen. In Peking und Kanton führt sie politische Gespräche, besucht Unternehmen und tauscht sich zu möglichen Wirtschaftskooperationen aus. Das Wichtigste zur Reise im Überblick.

2 Min. Lesedauer

Vor blauer Wand mit Flaggen schütteln Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und der chinesische Handelsminister Wang Wentao die Hände.

Um die Handelsbeziehungen ging es beim Treffen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und dem Handelsminister Chinas, Wang Wentao.

Foto: picture alliance/dpa

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist nach China gereist, um dort bis zum 29. Mai Peking und die südchinesische Wirtschaftsmetropole Kanton zu besuchen. „Unser gemeinsames Interesse ist es, diese Beziehung stabil, verlässlich und zukunftsfähig weiterzuentwickeln“, erklärte Ministerin Reiche vor Ort. 

Nach Gesprächen mit Minister Wang, dem Zentralen Entwicklungskomitee und Vize-Minister Zhou sagte die Ministerin: „Wir suchen den Dialog mit China, weil es faire Wettbewerbsbedingungen braucht. Wettbewerb ist gut und sorgt dafür, dass man gemeinsam besser wird. Aber Wettbewerb muss so gestaltet und organisiert sein, dass er zu beiderseitigem Nutzen ist."

Die deutsch-chinesischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sind weitreichend. Mit einem Außenhandelsumsatz von mehr als 250 Milliarden Euro war die Volksrepublik 2025 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner – wie bereits von 2016 bis 2023. 

Eine moderne Wirtschaftsbeziehung braucht Kooperation. Sie braucht Kooperation und Wettbewerb. Wettbewerb macht Stärker. Kooperation schafft Stabilität und Innovation schafft gemeinsamen Fortschritt“, so die Ministerin weiter. 

Bei der Reise geht es um gemeinsame Ziele, zum Beispiel bei der Entwicklung von Energietechnologien, und den Austausch darüber. Damit fügt sich die Reise in die Strategie der Bundesregierung ein, künftiges Kooperationspotenzial auszuloten und gleichzeitig den Dialog mit der chinesischen Regierung fortzusetzen. 

Schon im Februar war Bundeskanzler Friedrich Merz zum Staatsbesuch in China. Der Kanzler hatte auch die Planung deutsch-chinesischer Regierungskonsultationen angekündigt. Für die Qualität der Partnerschaft sei die Frage nach der Gestaltung des Wettbewerbs von großer Bedeutung, hatte Merz betont. 

Wichtiger Auslandsstandort

Denn der Handel zwischen zwei der drei größten Volkswirtschaften der Welt entfalte eine große Kraft, auch über die eigenen Grenzen hinaus, betonte der Bundeskanzler bei seinem Besuch im Februar. Als Beispiel hatte er die bis zu 120 zusätzlichen Flugzeuge genannt, die China bei Airbus aktuell bestellt habe. Weitere Vertragsabschlüsse seien in Aussicht.

Mit 5.200 deutschen Unternehmen ist China insgesamt einer der wichtigsten deutschen Auslandsstandorte – mit Schwerpunkt bei der Automobil-, Maschinenbau- und Elektroindustrie.