deutsch-franzoesisches hochschulkolleg

  • Bundesregierung | Startseite
  • Bulletin

  • Bundeskanzler

  • Schwerpunkte 

  • Bundesregierung

  • Aktuelles

  • Mediathek 

  • Service   

das auswaertige amt teilt mit:

das deutsch-franzoesische hochschulkolleg trat am
26. januar 1988 zu seiner ersten sitzung zusammen.
ministerpraesident dr. h. c. lothar spaeth hat das auf dem
frankfurter deutsch-franzoesischen kulturgipfel
angekuendigte und nunmehr arbeitsfaehige neue gremium fuer die
deutsch-franzoesische hochschulzusammenarbeit nach
stuttgart einberufen. ministerpraesident spaeth ist
bevollmaechtigter der bundesrepublik deutschland fuer kulturelle
angelegenheiten im rahmen des vertrages ueber die
deutsch-franzoesische zusammenarbeit.
das kolleg soll neben der foerderung der zusammenarbeit
zwischen deutschen und franzoesischen hochschulen
auch der mobilitaet von studenten, hochschullehrern und
wissenschaftlichem hochschulpersonal zwischen beiden
laendern dienen. eine der hauptaufgaben wird die arbeit an
gemeinsamen studienprogrammen, vor allem integrierten
studiengaengen sein, die sowohl zu einem deutschen als
auch zu einem franzoesischen berufsqualifizierenden
abschluss fuehren.
der deutsche "bevollmaechtigte" und sein franzoesischer
gespraechspartner, erziehungsminister monory, haben je
neun persoenlichkeiten in das kolleg berufen. auf deutscher
seite sind dies die professoren klaus beyermann
(universitaet mainz), eva maria haberfellner (fachhochschule
reutlingen), joachim krueger (rheinisch-westfaelische
technische hochschule aachen), heinz kunle (universitaet
karlsruhe) und hansgerd schulte (sorbonne-universitaet,
paris) sowie ministerialdirektor peter dallinger (bundes-
ministerium fuer bildung und wissenschaft) als vertreter des
bundes, ministerialdirigent august froelich (rheinland-pfalz)
als vertreter der laender, prof. jochen schlobach
(saarbruecken) fuer die gewerkschaften und dr. fritz-heinz
himmelreich (koeln) fuer die arbeitgeber. von franzoesischer
seite sind dies neben den professoren david (universitaet
metz), maynard (universitaet nancy), armbruster (universitaet
strassburg), dormon (bicetre bei paris), favoreux
(sorbonne paris), die abteilungsleiter angremy
(aussenministerium), le'outre (erziehungsministerium), valentin
(hochschulministerium) und als wirtschaftsvertreter
praesident geronimus von der sogenal in strassburg.
das deutsche sekretariat wird mit finanzierung der stellen
des auswaertigen amts als aussenstelle des deutschen
akademischen austauschdienstes an der universitaet
mainz, das franzoesische beim institut des hautes etudes
europe'ennes in strassburg eingerichtet.
die sitzung in stuttgart soll der wahl des praesidenten und
des vizepraesidenten und einer ersten aussprache ueber
aufgaben und kuenftige arbeit des kollegs dienen. das
kolleg soll die ersten entscheidungen ueber foerderung bereits
fuer das studienjahr 1988/89 treffen. hierfuer sind im
bundeshaushalt 1988 (bundesministerium fuer bildung und
wissenschaft) insgesamt 1 mill. dm bewilligt, wozu weitere mittel
aus den hochschuletats der laender kommen. aehnliche
vorkehrungen sind auf franzoesischer seite getroffen. es ist
beabsichtigt, die finanzielle ausstattung, die zusaetzlich zu
dem bestehenden stipendienprogramm tritt, in den
kommenden jahren auszuweiten.