bei der Feierstunde zum 1. Jahrestag des BMDS am 7. Mai 2026 in Berlin:
- Bulletin 47-4
- 12. Mai 2026
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, lieber Friedrich,
sehr geehrte Damen und Herren Staatssekretäre, lieber Philipp, lieber Markus, lieber Thomas,
liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Bundeskanzleramt und dem Bundespresseamt,
sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete
und liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem BMDS,
sehr geehrte Damen und Herren aus der Presse,
einfach liebe Geburtstagskäste.
Erst mal möchte ich persönlich, lieber Friedrich, erst mal herzlich Danke sagen, dass du heute bei uns bist, und dir sehr persönlich auch für die großartige Unterstützung und das Vertrauen danken.
Und ich heiße Sie alle herzlich willkommen heute im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Schön, dass Sie heute alle hier sind.
Sehr geehrter Bundeskanzler, es war Ihre Entscheidung, dieses Ministerium zu gründen. Und ohne Sie gäbe es dieses Haus nicht, dieses Team nicht und nichts von dem, was wir in diesem ersten Jahr auf den Weg gebracht haben. Und ich danke Ihnen, Herr Bundeskanzler, dass Sie heute zu uns gekommen sind, und auch natürlich für Ihr Vertrauen, für die Freiräume, die Sie uns und mir gewähren, und für Ihre Unterstützung gerade dann, wenn wir bewusst neue Wege gehen.
Sie haben Digitalisierung und Staatsmodernisierung den Stellenwert gegeben, den unser Land braucht, und diese Entscheidung politisch getragen. Eine Idee bleibt eine Idee, bis jemand sie umsetzt.
Vor einem Jahr ein leeres Büro, ein Auftrag, eine Handvoll Menschen – heute 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammengeführt aus sechs Ministerien, ein Haus, das arbeitet, ein Haus, das liefert. Denn unser Auftrag ist groß. Wir wollen, dass Deutschland sich wieder stark anfühlt, nicht laut, nicht getrieben, einfach stark, weil die Dinge funktionieren, weil Versprechen gehalten werden, weil aus Zweifel wieder Zuversicht wird, aus Distanz Zugehörigkeit, aus Resignation Aufbruch. Vertrauen entsteht nicht durch Ankündigung, Vertrauen entsteht durch Wirkung. Dafür steht unser Selbstverständnis. #WIRMACHEN
Ob Staatsmodernisierung, digitale Infrastruktur, Verwaltungsdigitalisierung, Souveränität und künstliche Intelligenz – vier Hebel, ein Ziel, ein Staat, der wieder liefert. Wie das aussieht, Herr Bundeskanzler, möchten wir Ihnen heute zeigen an acht Stationen und stellvertretend für all das, was wir in diesem Haus erarbeiten, von der Wallet, der Deutschland-App bis zu den Projekten der Staatsmodernisierung. Und hinter jeder dieser Stationen stehen fantastische Kolleginnen und Kollegen, die diese Arbeit mit Herzblut und Können möglich gemacht haben. Und sie werden Ihnen gleich diese Projekte vorstellen und Ihre Fragen beantworten.
Was wir in diesem ersten Jahr erreicht haben, ist kein Solo, das ist Teamarbeit. Zu erleben, wie Kolleginnen und Kollegen aus sechs unterschiedlichen Häusern ab Tag eins zu einem Team werden und eine eigene Dynamik entwickeln, sich auf Neues einlassen, Verantwortung übernehmen und die Freiräume nutzen, das beeindruckt mich jeden Tag.
Mein herzlicher Dank gilt auch unseren Staatssekretären für die wirklich vertrauensvolle Zusammenarbeit. Und wie ich auch durch das „politische Gestrüpp“ sicher geleitet werde. Und mein herzlicher Dank auch unseren Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern. Sie haben alle dieses Haus mitgebaut. Sie tragen Verantwortung mit Klarheit, Augenmaß und Mut. Und sie geben unserer gemeinsamen Arbeit jeden Tag Richtung, Rückhalt und Tempo.
Liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Sie sind das Fundament dieses Hauses. Ich habe es gestern gesagt und sage es heute noch mal: Ich bin dankbar und stolz auf das, was Sie gemeinsam geleistet haben. Und heute ist Ihr Tag!
Sehr geehrter Bundeskanzler, herzlichen Dank, dass Sie heute da sind. Es freut mich außerordentlich und ich übergebe an Sie.
Vielen Dank.