Klares Zeichen für mehr Investitionen in Deutschland

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„Invest in Germany-Summit“ der Bundesregierung
Klares Zeichen für mehr Investitionen in Deutschland

Deutschland braucht private Investitionen – für die Modernisierung des Landes, für Arbeitsplätze und Wohlstand. Mit dem ersten hochrangigen Investitionsgipfel hat die Bundesregierung ein klares Willkommenssignal an internationale Investoren gegeben. 

Bundeskanzler Merz beim Investitionsgipfel mit Gästen auf der Bühne

Beim „Invest in Germany-Summit“ kamen rund 200 internationale und nationale Führungskräfte und Investoren mit deutschen Spitzenpolitikern zusammen.

Foto: Bundesregierung/Henning Schacht

Mit dem „Invest in Germany-Summit“ hat die Bundesregierung rund 200 internationale und nationale Führungskräfte und Investoren mit deutschen Spitzenpolitikern zusammengebracht. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte nach dem Gipfel, es sei „sehr gut gelungen“, ein starkes Willkommenssignal an die Investoren zu geben. Investitionszusagen in Milliardenhöhe – bisher rund 230 Milliarden Euro – zeigten, dass „Deutschland ein guter Standort für Investitionen und für die Unternehmen aus der ganzen Welt“ sei.

Private Investitionen sind zentral bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze und Wohlstand und Wertschöpfung in Deutschland. Beim Gipfel ging es vor allem darum, Raum für den Austausch über Investitionen zu schaffen. So sollen aus den hervorragenden Voraussetzungen in Deutschland konkrete Projekte realisiert werden.

Am Reformkurs festhalten

In seiner Eröffnungsrede in der European School of Management and Technology hatte der Bundeskanzler betont, dass die Bundesregierung auch weiter ihren Reformkurs fortsetzen werde. Es seien die ehrgeizigsten Reform- und Modernisierungsprogramme der letzten Jahrzehnte. 

Zudem hob Kanzler Merz die Zusagen der Unternehmensinitiative „Made for Germany“ hervor. 800 Milliarden Euro sollen bis 2028 in Deutschland investiert werden. Deutschland verzeichne 2026 trotz zunehmender geopolitischer Spannungen ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum, so der Bundeskanzler weiter.

Sehen Sie hier die Fotoreihe zum Investitionsgipfel:

Hervorragende Investitionsbedingungen

Deutschland bietet hervorragende Investitionsbedingungen: Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ist ein stabiler Rechtsstaat, hat als einziger G7-Staat die Bestnote der drei Top-Rating-Agenturen und verfügt über eine leistungsfähige Forschungslandschaft. Die weitere Verbesserung dieser Bedingungen ist ein zentrales Ziel der Bundesregierung.

Lesen Sie hier die Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz (auf Englisch) anlässlich des Vorabendempfangs zum „Invest in Germany Summit“ am 19. Oktober 2026 in Berlin.

Drei Ziele standen beim Gipfel im Mittelpunkt

  • Investitionen in wichtigen Branchen: Energie, industrielle KI und Halbleiter, Rechenzentren, Infrastruktur in Verkehr und Digitalem, Hightech und Raumfahrt: Deutschland wird umfassend modernisiert. Für Investoren bietet das lohnende Chancen wie seit Jahrzehnten nicht mehr – sowohl mit neuen Ansiedlungen (Greenfield) als auch mit Vorhaben, die auf bestehenden Strukturen aufbauen (Brownfield).
  • Privates Kapital mobilisieren: Um langfristig Innovation zu finanzieren und Wachstum zu fördern, muss vor allem privates Kapital mobilisiert werden. Dafür schafft die Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen. So soll etwa mit dem Deutschlandfonds mit rund 30 Milliarden Euro öffentlicher Mittel Investitionen von mehr als 130 Milliarden Euro angestoßen werden.
  • Investoren dauerhaft binden: Der Gipfel war Startpunkt einer breiteren „Invest in Germany-Initiative“. Sie soll Investoren systematisch und dauerhaft ansprechen und begleiten und ist auf Service und Dialog ausgerichtet.

Bundesregierung stärkt Entwicklung und Anwendung Industrieller KI über Zusammenarbeit mit internationalen Partnern. Lesen Sie hier die aktuelle Pressemitteilung .

Empfang für Investoren und Workshops mit Regierungsmitgliedern

Der Summit hatte am Montagabend mit einem Empfang im Kraftwerk Berlin mit bis zu 500 geladenen Gästen begonnen. Unter anderem hielt Bundeskanzler Friedrich Merz eine Rede und führte ein Bühnengespräch mit dem CEO und Gründer des Chipherstellers Nvidia, Jensen Huang. Am darauffolgenden Gipfeltag fand nach der Eröffnungsrede des Bundeskanzlers eine Gesprächsrunde mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern zum Thema „Why Germany – Standortvorteile von Deutschland, Investitionen und Zukunftspotenziale“ statt.

Anschließend hatten Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, Forschungsministerin Dorothee Bär, Digitalminister Karsten Wildberger, Verkehrsminister Steffen Bilger, Bauministerin Verena Hubertz und der Investitionsbeauftragte des Bundeskanzlers, Martin Blessing, vertiefende Workshops zu verschiedenen Themen geleitet – jeweils gemeinsam mit Co-Hosts aus der Wirtschaft. Im Zentrum standen Themen wie industrielle KI, digitale Transformation und die Finanzierung von Investitionen. Parallel dazu führten die Regierungsmitglieder zahlreiche bilaterale Gespräche mit Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmern.

Federführend realisiert wurde das im Koalitionsvertrag enthaltene Vorhaben vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) in enger Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, dem Bundesfinanzministerium (BMF) und dem persönlichen Beauftragten des Bundeskanzlers für Investitionen in Deutschland, Martin Blessing.