offizieller besuch des bundeskanzlers in chile und brasilien vom 19. bis 29. oktober 1991

  • Bulletin 125-91
  • 8. November 1991

bundeskanzler dr. helmut kohl stattete der republik
chile vom 19. bis 22. oktober 1991 und der foederativen
republik brasilien vom 22. bis 29. oktober 1991 einen
offiziellen besuch ab.

besuch in der republik chile

rede vor beiden haeusern des kongresses in valparaiso

bundeskanzler dr. helmut kohl hielt bei einer
gemeinsamen sitzung von senat und abgeordnetenkammer
chiles am 22. oktober 1991 in valparaiso folgende rede:

i.
meine herren praesidenten,
exzellenzen,
meine sehr verehrten damen und herren!

ich darf ihnen sehr herzlich fuer diese einladung danken, fuer
diese hohe ehre, heute vor beiden haeusern des chilenischen
kongresses zu sprechen. dies ist fuer mich der hoehepunkt
meines besuches in ihrem land. im parlament schlaegt das
herz jeder demokratie.
ich darf es persoenlich so formulieren: ich bin jetzt 33 jahre
abgeordneter, und vor 33 jahren haette ich mir nicht
traeumen lassen, dass ich einmal die ehre haben wuerde, hier vor
ihnen, vor beiden haeusern ihres parlamentes, zu sprechen.
dafuer danke ich ihnen ganz besonders.
ich will in diesen dank meine empfindung am ende meines
aufenthaltes hier in chile einbinden: ich will mich bedanken
fuer die grossartige gastfreundschaft, die ich erfahren habe,
und vor allem fuer die begegnungen mit den vielen menschen
aus allen schichten der bevoelkerung ihres landes, fuer die
begegnung mit der natuerlichen wuerde von menschen, die in
einer besonders eindrucksvollen weise ihr land
repraesentieren.
ich bin als ein guter freund ihres landes hierhergekommen.
ich werde heute mittag ihr land als ein noch besserer
freund verlassen.
sie konnten am 4. juli den 180. jahrestag der gruendung
des chilenischen kongresses feiern. es bewegt mich sehr,
vor einem parlament mit so langer tradition sprechen zu
koennen.
ich betrachte dies als ehre auch fuer mein land und als
besonderes zeichen der freundschaft zwischen unseren
voelkern.
unsere beiden voelker haben in den letzten beiden jahren
tiefgreifende veraenderungen erlebt und selbst gestaltet.
das referendum vom oktober 1988, die praesidentschafts-
und parlamentswahl im dezember 1989 und die amtsuebernahme
durch praesident aylwin am 11. maerz 1990 markieren
als bedeutende meilensteine die rueckkehr chiles in die
gemeinschaft der freiheitlichen demokratien.
beinahe zeitgleich verlief im oestlichen teil meines
vaterlandes der wandel von sozialistischer diktatur hin zum
demokratischen rechtsstaat, von der teilung unseres
volkes hin zur einheit. die mauer teilte berlin, deutschland
und europa. am 9. november 1989 wurde die mauer in
berlin ueberwunden. "wir sind das volk!" und "wir sind ein
volk!" - mit diesen rufen gingen die menschen in
ostdeutschland auf die strassen, und sie siegten.
vor knapp drei wochen, am 3. oktober, war es gerade ein
jahr her, dass der traum von der einheit deutschlands in
freiheit wirklichkeit wurde.
die wiedergewinnung unserer staatlichen einheit fand in
chile tiefe sympathie. dafuer sind und bleiben wir dem
chilenischen volk dankbar. wir fuehlen uns ihnen im geiste
der freiheit verbunden.
die jahre 1989 und 1990 markierten nicht nur eine wende
im leben unserer voelker, sondern auch in den beziehungen
unserer staaten. wir konnten wieder anknuepfen an eine
lange tradition der gegenseitigen achtung und
freundschaftlichen verbundenheit.
seit viele deutsche im letzten jahrhundert - sie, herr
praesident, haben davon gesprochen - nach chile
auswanderten, haben unsere voelker trotz der geographischen
entfernung in besonderer weise am schicksal des jeweils anderen
volkes anteil genommen.
deutsche einwanderer schlugen in ihrer neuen heimat
schnell wurzeln. mit ihren kenntnissen und faehigkeiten
leisteten sie ihren beitrag zum aufbau der wirtschaft sowie
des schul- und bildungswesens in chile.
zu den unvergesslichen erinnerungen meines besuches in
diesen tagen in chile gehoerte am vergangenen sonntag der
besuch der deutschen schule, das gespraech mit vier
generationen von chilenen deutscher abstammung: den
urgrosseltern, den grosseltern, den eltern und den kindern. das
waren kinder von 4 jahren und junge leute von 18 jahren.
das war ein stueck zukunft chiles: klare gesichter mit dem
blick der hoffnung junger leute auf die zukunft. dass sich
in diesen kindern etwas wiederfindet von unserer
gemeinsamen kultur, von unserer tradition, von dem, was
geschichte diesseits und jenseits des atlantik eingewoben hat,
ist eine grossartige sache.
ich bin dankbar fuer diese stunden, und ich hoffe, dass diese
schulen noch sehr viel gute saat fuer die zukunft saeen werden.
nach 1973 haben viele chilenen zuflucht und aufnahme in
deutschland gefunden. es ist nur verstaendlich, dass die
rueckkehr chiles zu demokratie und rechtsstaat zu einem
herzensanliegen vieler deutscher wurde.
hierin hat sich erneut die staerkste wurzel der freundschaft
zwischen unseren voelkern bewaehrt: die gemeinsamkeit
unserer freiheitlich demokratischen werte.
gemeinsam bekennen wir uns insbesondere dazu, dass die
wuerde jedes einzelnen menschen unantastbar ist. aus
leidvoller erfahrung wissen wir, dass nur die demokratie diese
wuerde wirksam zu schuetzen vermag.
heute hat der wandel lateinamerika und europa
gleichermassen erfasst. der politische gleichklang zwischen
unseren kontinenten war noch nie so gross: auf beiden kontinenten
setzen sich freiheit, menschenrechte und demokratie
immer mehr durch.
bei unserer freude ueber diesen historischen sieg von
freiheit und demokratie wollen wir die vielen menschen nicht
vergessen, die in den jahren der diktatur und der
unterdrueckung ihr leben verloren oder schwerste koerperliche und
seelische schaeden erlitten haben. ihnen schulden wir vor
allem dank fuer die chance des demokratischen neubeginns,
fuer eine ordnung, fuer die sie gekaempft und gelitten haben.

ii.
wir deutsche wissen, dass uns als vereinter und souveraener
nation eine groessere verantwortung zugewachsen ist - nicht
nur in europa, sondern weltweit.
wir sind bereit, unseren teil an verantwortung in der
gemeinschaft freier voelker zu uebernehmen - den teil, den
wir entsprechend unserer leistungskraft erbringen koennen.
bei all den muehen und sorgen im eigenen land soll auch
heute hier meine botschaft an sie alle sein: die deutschen
vergessen nicht ihre verantwortung gegenueber
lateinamerika.
wir wissen, dass wir jetzt zu hause unsere aufgaben erfuellen
muessen, aber wir wissen auch, dass glueck und frieden fuer
unser volk nur moeglich sind, wenn wir ueber die grenzen des
eigenen landes hinausschauen und weltweit verantwortung
uebernehmen.
auf unserer politischen tagesordnung fuer die neunziger
jahre, das letzte jahrzehnt dieses jahrhunderts, stehen die
folgenden themen:
erstens: die staatliche einheit der beiden ueber vier
jahrzehnte lang getrennten teile meines landes muessen wir jetzt
durchformen und umsetzen - im wirtschaftlichen, sozialen
und kulturellen und vor allem im menschlichen bereich.
die hinterlassenschaft der kommunistischen herrscher im
osten unseres landes ist verheerend: eine nicht
wettbewerbsfaehige, zerruettete wirtschaft, vom verfall bedrohte
doerfer und staedte, eine aufs aeusserste belastete umwelt.
vor allem aber - und ich fuehle: diese erfahrung teilen wir
mit nicht wenigen im chilenischen volk - hat das
unrechtsregime in die herzen der menschen tiefe spuren geschlagen.
es gilt jetzt bei uns, das von der diktatur veruebte unrecht zu
klaeren und aufzuarbeiten, die verantwortlichen zur
rechenschaft zu ziehen und den opfern gerechtigkeit widerfahren
zu lassen, aber trotz allem zur versoehnung beizutragen. das
sage ich auch jenen, die eben . . . (protest und auszug
einiger parlamentsmitglieder.)
ich finde, es waere gut, wenn sie auch den zweiten abschnitt
dieses teils meiner rede hoeren wuerden, denn ich fahre fort:
und trotz allem die bereitschaft zu finden, zur versoehnung
beizutragen. denn ohne versoehnung, innere versoehnung
- und dies sage ich als deutscher vor den problemen meines
eigenen volkes - gibt es keinen dauerhaften frieden in
keinem volk dieser erde. (langanhaltender applaus.)
deshalb - und es tut mir leid, dass einige der damen und
herren, die jetzt herausgegangen sind, dies nicht hoeren
koennen, aber vielleicht koennen sie es ihnen uebermitteln -
verfolge ich mit besonderer sympathie die chilenischen
bemuehungen um die nationale aussoehnung im eigenen
land. dies ist voraussetzung fuer eine friedliche zukunft.
meine damen und herren, der wirtschaftliche
wiederaufbau in unserem eigenen land ist eine pionieraufgabe,
weil er ohne vorbild ist in der geschichte.
eine pionieraufgabe ist er aber auch deshalb, weil das
gelingen dieses werkes von grosser bedeutung ist, weit ueber
die grenzen meines landes hinaus - auch als zeichen der
hoffnung und ermutigung fuer die ungarn, polen,
tschechen und slowaken, fuer die rumaenen und bulgaren, fuer
die albaner und nicht zuletzt die menschen und voelker in
jugoslawien, dem baltikum und in der sowjetunion.
sie alle finden weit schwierigere startbedingungen vor als
die deutschen in der ehemaligen ddr.
deshalb wollen wir ihnen im rahmen unserer moeglichkeiten
helfen. aber wir allein sind dazu nicht in der lage. alle in
der westlichen welt muessen zu diesem werk des friedens in
mittel-, ost- und suedosteuropa beitragen.
zweitens: wir wollen das freie und geeinte deutschland
als teil eines freien und geeinten europa.
denn der grundlegende wandel, dessen zeugen wir alle seit
dem herbst 1989 sind, bestaetigt fuer uns deutsche auch
die richtigkeit einer politik, deren grundlagen konrad
adenauer in den fuenfziger jahren gelegt hat.
unsere politik beruht heute wie damals auf der
ueberzeugung, dass die deutsche einheit und die einigung
europas zwei seiten derselben medaille sind.
nachdem deutschland in freiheit wiedervereint ist, werden
wir uns in besonderer weise und mit ganzer kraft der
fortsetzung des europaeischen einigungswerkes widmen.
winston churchill gebrauchte in seiner beruehmten zuericher
rede schon 1946 den begriff von den "vereinigten staaten
von europa".
genau dies ist unser ziel, und deutschland wuerde seinen
historischen auftrag versaeumen, wenn es sich jetzt
zufriedengeben wuerde mit der deutschen einheit und nicht
die andere aufgabe kraftvoll in angriff nehmen wuerde: die
politische einigung europas.
in weniger als eineinhalb jahren - am 31. dezember 1992 -
wird der grosse europaeische markt vollendet, ein raum
fuer 340 millionen menschen ohne grenzen fuer waren und
personen.
meine damen und herren, seit gestern wissen sie und wir,
dass zu diesem gleichen zeitpunkt, dem 31. dezember 1992,
die 40 millionen europaeer in den laendern der efta in
einem assoziierungsverhaeltnis hinzutreten werden. das sind
380 millionen menschen, der groesste wirtschaftsraum in der
welt.
deshalb, meine herren praesidenten, meine damen und
herren abgeordnete, moechte ich ihnen sagen: aus
deutscher sicht ist es im hoechsten masse erwuenscht, wenn auch
ihr land sich so intensiv wie nur moeglich auf diesen markt
zubewegt und sich ihn erschliesst. es ist unser wunsch, dass
dieser grosse europaeische markt nicht mit mauern und
sperren umgeben ist, sondern dass er offen ist, auch fuer produkte
aus lateinamerika und aus chile. zugleich wuenschen wir,
dass auch moeglichst viele laender der suedlichen hemisphaere
ihre maerkte staerker integrieren und damit eine viel staerkere
zusammenarbeit ermoeglichen.
wir wollen keinen rueckfall - in welcher form auch immer -
in die welt des protektionismus. wir wollen offene
grenzen, wir wollen freien welthandel, der die zukunft der
menschen bestimmt. deshalb, herr senatspraesident, finden
sie mich an ihrer seite, wenn es um den erfolg der
uruguayrunde geht - auch sie, herr praesident des
abgeordnetenhauses, haben dieses thema angesprochen. gatt muss
ein erfolg werden. wenn gatt scheitert, ist das ein misserfolg
fuer die weltwirtschaft, ist es ein misserfolg fuer die
industrienationen, und ist es eine katastrophe fuer die laender
der dritten welt. dies kann nicht ziel unserer politik sein.
wir muessen uns also gemeinsam darum bemuehen - und zwar
alle seiten -, kompromissfaehig zu sein und zu vernuenftigen
loesungen zu gelangen. ich habe nicht den geringsten
zweifel, dass bei gutem willen aller beteiligten diese chance
gegeben ist. gehen sie davon aus, dass ich als kanzler der
bundesrepublik deutschland meinen beitrag dazu leisten will.
ich gehe aber ueber die aktuelle frage hinaus, indem ich an
sie die einladung ausspreche, dass sich auch chile trotz der
grossen entfernung auf dieses vereinte europa zubewegt. es
ist von gegenseitigem nutzen, und es entspricht der
tradition unserer laender.
meine damen und herren, in den naechsten monaten wird in
der europaeischen gemeinschaft eine entscheidende weiche
fuer die zukunft gestellt. wie sie wissen, haben wir vor einem
jahr zwei regierungskonferenzen auf den weg gebracht, die
die wirtschafts- und waehrungsunion und die politische
union in europa schaffen sollen.
wir, die staats- und regierungschefs, werden mitte
dezember in maastricht zu diesem zweck zusammenkommen. ich
bin sicher, dass wir einen erfolgreichen abschluss der
dokumente erleben werden. das heisst konkret, dass sie damit
rechnen koennen, dass es etwa um das jahr 1997/98 herum
eine europaeische zentralbank geben wird, mit allen
konsequenzen fuer eine einheitliche europaeische waehrung.
was jetzt wie eine vision aussieht, wird wirklichkeit
werden. wir haben 1986 allen negativen kommentaren zum
trotz beschlossen, dass wir den grossen markt 1992 einfuehren
werden. viele zweifler standen am wegesrand - und in
vierzehn monaten wird dieser markt wirklichkeit.
meine botschaft an sie ist, dass sie auch in diesem jahrzehnt
die oekonomische, die soziale und die politische einigung
europas erleben werden und dass es gut ist, wenn hier in
chile die wirtschaft, die unternehmungen, die
gewerkschaften, die parteien, die politik diese entwicklung
auch in ihre ueberzeugung mitaufnehmen.
drittens: meine damen und herren, ein weiteres thema,
das ich ansprechen will, sind die staaten in mittel-, ost-
und suedosteuropa, die auf dem weg zu demokratie und zur
sozialen marktwirtschaft unsere hilfe brauchen.
vor zwei monaten erlebten wir alle eine woche, in der wir
voller besorgnis nach moskau schauten, als wir die sorge
hatten, dass der putsch der ewiggestrigen dort noch einmal
erfolg haben koennte. die demokratie, die freiheit und das
recht haben gesiegt.
heute erleben wir entwicklungen, von denen wir nur
traeumen konnten: die kommunistische partei der sowjetunion
ist in moskau verboten worden, und in wenigen tagen heisst
leningrad wieder sankt petersburg.
die nachrichten, die ich hier noch anfuegen koennte, liessen
sich beliebig erweitern.
jetzt geht es auch darum, diesen voelkern und diesen
laendern auf dem weg zur demokratie und zur freiheit zu
helfen. dabei ergibt sich fuer uns noch als zusaetzliche chance,
dass wir jetzt schritte auf dem feld der abruestung
unternehmen koennen wie nie zuvor.
vor knapp drei wochen haben praesident george bush und
praesident michail gorbatschow abruestungsvorschlaege mit
einer dimension der veraenderung der militaerstrategischen
lage vorgelegt, von denen man ebenfalls vor zwei, drei
jahren nur traeumen konnte.
auch auf diesem gebiet hat sich die politik
weiterentwickelt, auch auf diesem feld sind wir in eine neue
dimension des miteinander vorgestossen.
viertens: wir wollen unseren beitrag leisten zu einer
weltfriedensordnung, die gegruendet ist auf die herrschaft
des rechts, die achtung der menschenrechte, das
selbstbestimmungsrecht der voelker sowie den gemeinsamen willen
zur bewahrung der den menschen anvertrauten schoepfung.
das heisst: wir stehen hier vor gemeinsamen
herausforderungen. die grosse armut in weiten teilen der erde,
krankheiten, hunger, umweltzerstoerung und unterdrueckung -
nichts davon darf uns gleichgueltig lassen.
das gebietet allein schon unsere ethische verpflichtung
zu mitmenschlicher solidaritaet. dies verlangen aber auch
unsere vernunft und die wachsende einsicht in gegenseitige
abhaengigkeit und verantwortung fuereinander.
wir werden deshalb auch in zukunft eine entwicklungspolitik
fortsetzen, die den aermsten und schwaechsten tatkraeftig
zur seite steht - und die ihnen vor allem hilft, sich
selbst zu helfen. in diesen kontext einer vorausschauenden
politik gehoert auch die verantwortung fuer die schoepfung,
fuer die umwelt.
die vernichtung der tropischen regenwaelder und das
ozonloch ueber der antarktis betreffen die menschen in
suedamerika ebenso wie in europa. die gefahr weltweiter
klimaveraenderungen ruehrt ohne unterschied an den lebensnerv
aller voelker. wir brauchen daher eine weltumspannende
umweltpartnerschaft.
dazu gehoert auch ein dichtes netz bilateraler
vereinbarungen und kooperationsprojekte. ich setze mich dafuer
ein, dass fragen des umwelt- und naturschutzes auch in den
deutschchilenischen beziehungen eine zunehmend wichtige rolle
spielen.
der naechste weltwirtschaftsgipfel, zu dem ich fuer juli
naechsten jahres nach deutschland, nach muenchen, eingeladen
habe, wird sein besonderes augenmerk den globalen
umwelt- und entwicklungsthemen widmen. die letzten jahre
haben uns gezeigt, dass hier noch viel zu tun ist.

iii.
dankbar durften wir auch in diesen jahren erfahren, dass fuer
unsere voelker, ja fuer unsere kontinente im hinblick auf die
ideale von freiheit, rechtsstaatlichkeit und demokratie
ermutigende erfolge moeglich waren.
in vielen teilen der welt werden aber immer noch
menschen willkuerlich verhaftet, gefoltert oder gar ermordet.
ihnen gilt unsere solidaritaet.
es ist ein segen fuer unsere voelker, dass chile und
deutschland dabei auf derselben seite stehen: auf der seite der
freiheit, auf der seite der menschenrechte, auf der seite der
demokratie.
es lebe die deutsch-chilenische freundschaft!
gott schuetze ihr land und seine menschen!


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