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Berlin, 13. Oktober 2021: Mit dem Abschluss der Evakuierungsoperation wurde der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan endgültig beendet. Bundesregierung, Bundestag und Bundespräsident würdigen mit mehreren Veranstaltungen die Soldatinnen und Soldaten.
Im Bundesverteidiungsministerium kommen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, mit weiteren Gästen zusammen.
In den vergangenen 20 Jahren gab es rund 160.000 Einsätze am Hindukusch, 59 Soldaten verloren dabei ihr Leben.
Um diese Leben zu ehren, legen Steinmeier, Kramp-Karrenbauer und Schäuble Kränze am Ehrenmal der Bundeswehr nieder.
"Sie haben den höchsten Preis gezahlt, den ein Soldat im Auftrag seines Landes zahlen kann", so Bundespräsident Steinmeier. "Wir stehen tief in ihrer Schuld."
Auf dem Paradeplatz folgt der zentrale Abschlussappell, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnimmt.
Bundespräsident Steinmeier und Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer schreiten zu Beginn die Ehrenformation ab.
Es folgt die Rede der Verteidigungsministerin. Sie dankt noch einmal den Männern und Frauen: „Kein Einsatz zuvor hat die Bundeswehr so sehr geprägt wie dieser Einsatz in Afghanistan. Keiner zuvor war so lange, so intensiv, so gefährlich."
Bundespräsident Steinmeier erinnert daran, dass die Bundeswehr das ausgeführt hat, was der Deutsche Bundestag ihr aufgetragen hat. „Und eines steht ohne Zweifel, ohne Wenn und Aber fest: Die Bundeswehr hat ihren Auftrag erfüllt.“ Auf die Bundeswehr sei Verlass, so Steinmeier.
Bei einem Empfang im Deutschen Bundestag kommt die Kanzlerin mit Afghanistan-Veteran Sven Hornig ins Gespräch. 2010 überlebte dieser nur knapp einen Taliban-Anschlag. Damals starben drei seiner Kameraden, fünf wurden verletzt.
Am Abend versammeln sich die Spitzen der Verfassungsorgane vor dem Reichstagsgebäude.
Auf dem Platz der Republik findet die Würdigung mit einem Großen Zapfenstreich ihren Höhepunkt.
Oberstabsfeldwebel Jens Burdinski und Oberfeldarzt Katharina Siegl stehen dabei stellvertretend für die fast 93.000 Bundeswehr-Angehörigen, die in Afghanistan dienten. Beide waren gemeinsam im Einsatz.
Der Große Zapfenstreich ist das feierlichste militärische Zeremoniell der Bundeswehr – eine Ehrung für die Soldatinnen und Soldaten, die für unser Land in Afghanistan im Einsatz waren.
Berlin, 13. Oktober 2021: Mit dem Abschluss der Evakuierungsoperation wurde der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan endgültig beendet. Bundesregierung, Bundestag und Bundespräsident würdigen mit mehreren Veranstaltungen die Soldatinnen und Soldaten.
Im Bundesverteidiungsministerium kommen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, mit weiteren Gästen zusammen.
In den vergangenen 20 Jahren gab es rund 160.000 Einsätze am Hindukusch, 59 Soldaten verloren dabei ihr Leben.
Um diese Leben zu ehren, legen Steinmeier, Kramp-Karrenbauer und Schäuble Kränze am Ehrenmal der Bundeswehr nieder.
"Sie haben den höchsten Preis gezahlt, den ein Soldat im Auftrag seines Landes zahlen kann", so Bundespräsident Steinmeier. "Wir stehen tief in ihrer Schuld."
Auf dem Paradeplatz folgt der zentrale Abschlussappell, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnimmt.
Bundespräsident Steinmeier und Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer schreiten zu Beginn die Ehrenformation ab.
Es folgt die Rede der Verteidigungsministerin. Sie dankt noch einmal den Männern und Frauen: „Kein Einsatz zuvor hat die Bundeswehr so sehr geprägt wie dieser Einsatz in Afghanistan. Keiner zuvor war so lange, so intensiv, so gefährlich."
Bundespräsident Steinmeier erinnert daran, dass die Bundeswehr das ausgeführt hat, was der Deutsche Bundestag ihr aufgetragen hat. „Und eines steht ohne Zweifel, ohne Wenn und Aber fest: Die Bundeswehr hat ihren Auftrag erfüllt.“ Auf die Bundeswehr sei Verlass, so Steinmeier.
Bei einem Empfang im Deutschen Bundestag kommt die Kanzlerin mit Afghanistan-Veteran Sven Hornig ins Gespräch. 2010 überlebte dieser nur knapp einen Taliban-Anschlag. Damals starben drei seiner Kameraden, fünf wurden verletzt.
Am Abend versammeln sich die Spitzen der Verfassungsorgane vor dem Reichstagsgebäude.
Auf dem Platz der Republik findet die Würdigung mit einem Großen Zapfenstreich ihren Höhepunkt.
Oberstabsfeldwebel Jens Burdinski und Oberfeldarzt Katharina Siegl stehen dabei stellvertretend für die fast 93.000 Bundeswehr-Angehörigen, die in Afghanistan dienten. Beide waren gemeinsam im Einsatz.
Der Große Zapfenstreich ist das feierlichste militärische Zeremoniell der Bundeswehr – eine Ehrung für die Soldatinnen und Soldaten, die für unser Land in Afghanistan im Einsatz waren.