6. Heringe vergraben in Irland

Heringe in einer Kiste.

Ein kurioser Osterbrauch, der jedes Jahr in bestimmten Regionen Irlands stattfindet, ist die Beerdigung des Herings. Während der Fastenzeit, also den 40 Tagen vor dem Osterfest, verzichten die Christen auf Fleisch, Milch, Käse und Wurst. Zur Freude der Fischverkäufer wird allerdings auf Fisch und insbesondere auf den gesalzenen Hering nicht verzichtet. Zu Ostern ist dann die Zeit des ausschließlichen Fischessens vorbei – was mit dem symbolischen Vergraben des Herings gefeiert wird.

Foto: imago/Jens Koehler