Fotoreihe zum „Tag des Deutschen Brotes“
Der „Tag des Deutschen Brotes“ feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Mit über 3.000 Sorten ist das deutsche Brot eines der beliebtesten Nahrungsmittel im Lande. Die Handwerkskunst ist weltweit bekannt und geschätzt. Anlass für Bundeskanzler Olaf Scholz für einen Besuch in der Traditionsbäckerei Johann Mayer in Berlin.
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Die UNESCO Deutschland nahm die deutsche Brotkultur 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes auf. Bei einem Besuch in der Bäckerei und Konditorei Johann Mayer in Berlin macht sich der Bundeskanzler, zusammen mit Michael Wippler vom Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerkes, ein Bild von der handwerklichen Meisterschaft.
Im Bäckerhandwerk, das die Vielfalt und Qualität des deutschen Brotes über Jahrhunderte entwickelt und bewahrt hat, leben alte Traditionen heute noch fort. Zugleich fließen neueste Erkenntnisse der Wissenschaft stets in die Herstellung der Backwaren ein. Karsten Berning, der Geschäftsführer der Berliner Bäckerei, gibt einen Blick in die alltägliche Bäckerroutine.
Hergestellt von rund 255.300 Bäckerinnen und Bäckern, konsumiert jeder Haushalt jährlich knapp 57 Kilogramm Brot und Backwaren. Die Versorgung der Deutschen mit Getreide ist weiterhin gesichert, denn die innerdeutsche Produktion liegt bei 120 Prozent. Gestiegene Energie- und Rohstoffpreise führten aber zu Preiserhöhungen: bei Brot und Getreideprodukten im April um 8,6 Prozent.
Viele deutsche Regionen haben eigene Brotsorten hervorgebracht. Die Auswahl dieser fünf Brote zeigt nur einen kleinen Teil der großen Backwaren-Vielfalt Deutschlands.
Der Ukrainekrieg führt zu großer Sorge um die weltweite Ernährung. 50 Prozent des UN-Welternährungsprogramms kommen aus Russland und der Ukraine. Jetzt sind in der Ukraine Aussaat, Pflege und Ernte gefährdet. Hinzu kommen der Diebstahl von Getreidevorräten durch die russische Armee sowie die Blockade ukrainischer Häfen für die Verschiffung von Getreide.
Auf Hungerkrisen müssen wir weltweit vorausschauend reagieren. Bundesministerin Svenja Schulze hat ein „Bündnis für globale Ernährungssicherheit“ vorgeschlagen, das auf dem G7-Entwicklungsministertreffen am 18. und 19. Mai starten soll. Daran beteiligen sollen sich Regierungen, internationale Organisationen, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, Stiftungen und der Privatsektor.
Zur Versorgung der ukrainischen Bevölkerung hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Die deutsche Lebensmittelwirtschaft hat bereits mehr als 270 Hilfslieferungen mit über 8.000 Paletten in die Ukraine gebracht. Darüber hinaus soll auch schnellstmöglich landwirtschaftliches Gerät aus Deutschland in die Ukraine geliefert werden.
Deutschland ist seit Jahren der zweitgrößte finanzielle Unterstützer der Ukraine. Seit Kriegsbeginn wurden diese Hilfen noch erhöht: Insgesamt 620 Millionen Euro sagte die Bundesregierung für humanitäre und medizinische Hilfe sowie Entwicklungszusammenarbeit zu. Weitere 430 Millionen Euro stellt Deutschland für die weltweite Ernährungsicherung bereit.
Die UNESCO Deutschland nahm die deutsche Brotkultur 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes auf. Bei einem Besuch in der Bäckerei und Konditorei Johann Mayer in Berlin macht sich der Bundeskanzler, zusammen mit Michael Wippler vom Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerkes, ein Bild von der handwerklichen Meisterschaft.
Im Bäckerhandwerk, das die Vielfalt und Qualität des deutschen Brotes über Jahrhunderte entwickelt und bewahrt hat, leben alte Traditionen heute noch fort. Zugleich fließen neueste Erkenntnisse der Wissenschaft stets in die Herstellung der Backwaren ein. Karsten Berning, der Geschäftsführer der Berliner Bäckerei, gibt einen Blick in die alltägliche Bäckerroutine.
Hergestellt von rund 255.300 Bäckerinnen und Bäckern, konsumiert jeder Haushalt jährlich knapp 57 Kilogramm Brot und Backwaren. Die Versorgung der Deutschen mit Getreide ist weiterhin gesichert, denn die innerdeutsche Produktion liegt bei 120 Prozent. Gestiegene Energie- und Rohstoffpreise führten aber zu Preiserhöhungen: bei Brot und Getreideprodukten im April um 8,6 Prozent.
Viele deutsche Regionen haben eigene Brotsorten hervorgebracht. Die Auswahl dieser fünf Brote zeigt nur einen kleinen Teil der großen Backwaren-Vielfalt Deutschlands.
Der Ukrainekrieg führt zu großer Sorge um die weltweite Ernährung. 50 Prozent des UN-Welternährungsprogramms kommen aus Russland und der Ukraine. Jetzt sind in der Ukraine Aussaat, Pflege und Ernte gefährdet. Hinzu kommen der Diebstahl von Getreidevorräten durch die russische Armee sowie die Blockade ukrainischer Häfen für die Verschiffung von Getreide.
Auf Hungerkrisen müssen wir weltweit vorausschauend reagieren. Bundesministerin Svenja Schulze hat ein „Bündnis für globale Ernährungssicherheit“ vorgeschlagen, das auf dem G7-Entwicklungsministertreffen am 18. und 19. Mai starten soll. Daran beteiligen sollen sich Regierungen, internationale Organisationen, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, Stiftungen und der Privatsektor.
Zur Versorgung der ukrainischen Bevölkerung hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Die deutsche Lebensmittelwirtschaft hat bereits mehr als 270 Hilfslieferungen mit über 8.000 Paletten in die Ukraine gebracht. Darüber hinaus soll auch schnellstmöglich landwirtschaftliches Gerät aus Deutschland in die Ukraine geliefert werden.
Deutschland ist seit Jahren der zweitgrößte finanzielle Unterstützer der Ukraine. Seit Kriegsbeginn wurden diese Hilfen noch erhöht: Insgesamt 620 Millionen Euro sagte die Bundesregierung für humanitäre und medizinische Hilfe sowie Entwicklungszusammenarbeit zu. Weitere 430 Millionen Euro stellt Deutschland für die weltweite Ernährungsicherung bereit.