Der Euro

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Wissen vertiefen zur EU Der Euro

Seit wann gibt es den Euro? Welche Vorteile hat er? Wer wacht über ihn? Ein Überblick.

Das Bild zeigt Gelscheine und Euromünzen

Der Euro ist heute gesetzliches Zahlungsmittel für rund 350 Millionen Menschen.

Foto: Colourbox/Wolfgang Filser

Seit Beginn der dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion 1999 haben inzwischen 20 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union den Euro als Gemeinschaftswährung übernommen. Am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Buchgeld und am 1. Januar 2002 als Bargeld eingeführt. Der Euro ist heute gesetzliches Zahlungsmittel für rund 350 Millionen Menschen. Zuletzt trat am 1. Januar 2023 Kroatien der Eurozone bei. Die einheitliche Währung ist das bislang am weitesten reichende Ergebnis der europäischen Integration. 

Neben der symbolischen Wirkung bringt der Euro vor allem wirtschaftliche Vorteile für Bürger, Unternehmen und Mitgliedsstaaten. Durch den Abbau von Handelshindernissen und die Verminderung von Transaktionskosten fördert die gemeinsame Währung Wachstum und Beschäftigung. Die einheitliche Währungspolitik erfordert darüber hinaus eine enge Kooperation zwischen den teilnehmenden Mitgliedsstaaten in allen Bereichen der Wirtschafts- und Finanzpolitik. 

Die deutsche Wirtschaft ist stark exportabhängig. Sie profitiert davon, dass es innerhalb der Eurozone keine Wechselkursschwankungen mehr gibt. Durch den Wegfall der Wechselkursrisiken sparen deutsche Unternehmen Jahr für Jahr Transaktionskosten in erheblichem Umfang. Auch die Verbraucher profitieren von dieser Entwicklung: Preistransparenz und ein dadurch verstärkter Wettbewerb auf dem europäischen Markt führen zu größerer Produktvielfalt und günstigeren Preisen.

Über die Stabilität des Euro wacht die Europäische Zentralbank (EZB).