Kooperationspotenzial in China ausbauen

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Reise der Bundeswirtschaftsministerin Kooperationspotenzial in China ausbauen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist zu einer Reise nach China aufgebrochen. Dort will sie bei Besuchen in Peking und Kanton politische Gespräche führen, Unternehmen besuchen und sich zu möglichen Wirtschaftskooperationen austauschen.

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Die Flaggen von Deutschland und China wehen an einem Flaggenmast im Wind vor blauem Himmel.

Deutschland strebt mit China einen fairen und transparenten Wettbewerb an.

Foto: Getty Images/iStockphoto/HUNG CHIN LIU

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist nach China gereist, um dort vom 26. bis zum 29. Mai Peking und die südchinesische Wirtschaftsmetropole Kanton zu besuchen. Die Wirtschaftsministerin wird politische Gespräche führen, eine Wirtschaftsveranstaltung und örtliche Unternehmen besuchen. Dabei wird die Ministerin von einer Wirtschaftsdelegation aus ungefähr 40 Unternehmen begleitet.

Bei der Reise geht es um gemeinsame Ziele, zum Beispiel bei der Entwicklung von Energietechnologien, und den Austausch darüber. Damit fügt sich die Reise in die Strategie der Bundesregierung ein, künftiges Kooperationspotenzial auszuloten und gleichzeitig den Dialog mit der chinesischen Regierung fortzusetzen. 

Die deutsch-chinesischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sind weitreichend. Mit einem Außenhandelsumsatz von mehr als 250 Milliarden Euro war die Volksrepublik 2025 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner – wie bereits von 2016 bis 2023. 

Schon im Februar war Bundeskanzler Friedrich Merz zum Staatsbesuch in China. Der Kanzler hatte auch die Planung deutsch-chinesischer Regierungskonsultationen angekündigt. Für die Qualität der Partnerschaft sei die Frage nach der Gestaltung des Wettbewerbs von großer Bedeutung, hatte Merz betont. 

Wichtiger Auslandsstandort

Denn der Handel zwischen zwei der drei größten Volkswirtschaften der Welt entfalte eine große Kraft, auch über die eigenen Grenzen hinaus, betonte der Bundeskanzler bei seinem Besuch. Als Beispiel hatte er die bis zu 120 zusätzlichen Flugzeuge genannt, die China bei Airbus aktuell bestellt habe und angekündigt, dass weitere Vertragsabschlüsse in Aussicht seien.

Mit 5.200 deutschen Unternehmen ist China insgesamt einer der wichtigsten deutschen Auslandsstandorte – mit Schwerpunkt bei der Automobil-, Maschinenbau- und Elektroindustrie.