Sternsinger zu Gast im Kanzleramt
Über 100 Sternsingerinnen und Sternsinger aus allen 27 katholischen Bistümern in Deutschland sind am Dreikönigstag ins Bundeskanzleramt gekommen, um den Segen zu bringen. Ihr diesjähriges Motto lautet „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.
1 Min. Lesedauer
Kanzleramtsminister Frei hat die Sternsinger im Berlin empfangen.
Foto: Bundesregierung/Henning Schacht
Seit über 40 Jahren bringen die Sternsingerinnen und Sternsinger ihren Segen ins Bundeskanzleramt. Gleichzeitig setzen sie sich für Kinder auf der ganzen Welt ein, denen es schlechter geht und die Unterstützung brauchen.
Der Chef des Bundeskanzleramtes, Thorsten Frei, hat die Sternsingerinnen und Sternsinger aus ganz Deutschland am Dreikönigstag im Bundeskanzleramt empfangen.
Segen überbringen – anderen Kindern helfen
Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Mehr als 1,4 Milliarden Euro sammelten die Sternsingerinnen und Sternsinger seit Beginn der Aktion Ende der 1950er Jahre.
Mehr als 77.400 Projektmaßnahmen für benachteiligte und notleidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden in dieser Zeit unterstützt. Die Aktion Dreikönigssingen in Deutschland ist weltweit die größte organisierte Hilfsaktion von Kindern für Kinder.
Video
Rund um den Dreikönigstag am 6. Januar ziehen Sternsingerinnen und Sternsinger von Haus zu Haus, schreiben den Segen an die Türen und sammeln Spenden für notleidende Kinder überall auf der Welt. Der Segen lautet „C+M+B“ und steht für den lateinischen Ausspruch „Christus mansionem benedicat". Übersetzt heißt dies: „Christus segne dieses Haus“.