- Pressemitteilung BKM - 29
- Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer hat heute Vertreterinnen und Vertreter namhafter Labels der Pop-Musik ins Bundeskanzleramt eingeladen. Im Mittelpunkt stand das Thema Musikstreaming. Bereits im Dezember 2025 hatte Staatsminister Weimer mit Musikerinnen und Musikern sowie Songwriterinnen und Songwritern aus dem Bereich der Pop-Musik gesprochen. In dem heutigen Austausch kamen nun die Labels zu Wort. Für den kommenden Montag ist ein Treffen mit den Musikstreaming-Diensten geplant.
Staatsminister Wolfram Weimer: „Wir brauchen eine faire Vergütung und mehr Transparenz und im Musikstreaming. Professionelle Musikerinnen und Musiker müssen mit Streaming nennenswerte Einnahmen erzielen und diese nachvollziehen können. In meinem Austausch mit den Labels ist deutlich geworden, dass auch sie sich dieser Problematik bewusst sind. Wir waren uns darin einig, dass Branchenlösungen hier der beste Ansatz sind. Deshalb habe ich die Labels dazu eingeladen, in den kommenden Monaten an einem Runden Tisch im Kanzleramt teilzunehmen, bei dem Musikerinnen und Musiker gleichberechtigt mit Labels und Streamingdiensten am Tisch sitzen. Mein Ziel ist es, dass die Beteiligten gemeinsam zukunftsfähige Lösungen entwickeln, für mehr Fairness im System zu sorgen und um dadurch die Situation der Künstlerinnen und Künstler zu verbessern.“
An dem heutigen Gespräch haben Vertreterinnen und Vertreter folgender Labels und Verbände teilgenommen: Audiolith, BMG, Bundesverband Musikindustrie, CitySlang, Mansions and Millions, Sony Music, Staatsakt, Universal Music Group, Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen und Warner Music Group.