Deutschland und Kroatien: Eng verbunden für die Sicherheit Europas

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Pressekonferenz von Bundeskanzler Merz und Kroatiens Ministerpräsident Plenković Deutschland und Kroatien: Eng verbunden für die Sicherheit Europas

Angesichts der Herausforderungen in Europa wollen Deutschland und Kroatien stärker in der Sicherheitspolitik zusammenarbeiten. Auch in EU und NATO stehe man zusammen, sagte Bundeskanzler Merz beim Empfang des kroatischen Ministerpräsidenten Andrej Plenković.

  • Mitschrift Pressekonferenz
  • Mittwoch, 10. Dezember 2025
Bundeskanzler Merz begrüßt den kroatischen Ministerpräsidenten Plenković mit einem Handschlag.

Deutschland und Kroatien intensivieren ihre Zusammenarbeit in der Verteidigung und haben eine Vereinbarung zum Erwerb von 44 Leopard 2 A8-Panzern unterzeichnet.

Foto: Bundesregierung / Steffen Kugler

Deutschland und Kroatien pflegen seit Jahren eine enge Verbundenheit – das zeige sich auch daran, dass mehr als 400.000 Kroatinnen und Kroaten in Deutschland leben und Millionen Deutsche jedes Jahr ihren Urlaub in Kroatien verbringen.Wir wachsen stetig dichter zusammen und vertiefen diese Beziehungen ganz bewusst,” betonte Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kroatischen Ministerpräsidenten Andrej Plenković im Bundeskanzleramt. Mit dem bilateralen Aktionsplan erneuere man eine der Grundlagen der deutsch-kroatischen Zusammenarbeit.

Das Wichtigste aus der Pressekonferenz in Kürze:

  • Gemeinsam für Sicherheit in Europa: Europa sei aktuell so stark gefordert wie selten zuvor, sagte Bundeskanzler Merz. Als Herausforderungen nannte er neben dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die hybriden Bedrohungen und das Ringen um Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Deutschland und Kroatien intensivieren daher ihre Zusammenarbeit in der Verteidigung und haben eine Vereinbarung zum Erwerb von 44 Leopard 2 A8-Panzern unterzeichnet.Damit stärken wir unsere Streitkräfte als NATO-Verbündete und vernetzen sie nahtloser und effizienter“, sagte Merz.
  • Frieden in der Ukraine: Mit Blick auf die Ukraine gebe es derzeit eine große diplomatische Dynamik. Deutschland sei entschlossen, diese mitzugestalten und zu nutzen, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen, erklärte der Bundeskanzler. Welche territorialen Regelungen akzeptabel seien, könne nur die Ukraine entscheiden. Zudem brauche das Land starke Sicherheitsgarantien der USA und der NATO. „Alles was uns Europäer betrifft, erfordert unsere Zustimmung“, sagte Merz und unterstrich, dass europäische Sicherheitsinteressen gewahrt bleiben müssten.
  • EU-Erweiterung unterstützen: Merz dankte Plenković für Kroatiens Engagement bei der Unterstützung der EU-Beitrittsambitionen der Westbalkanstaaten. Kroatien spiele aufgrund seiner geografischen Nähe und historischen Verbundenheit für diese sechs Länder eine besondere Rolle. Man sei sich einig, dass die EU eine Beitrittsperspektive geben müsse – zugleich müsse jedes Kandidatenland alle notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Mit Montenegro, das laut Merz im Prozess am weitesten fortgeschritten ist, könnte zeitnah die Arbeit an einem Beitrittsvertrag beginnen.

Sehen Sie hier das Video der Pressekonferenz:

32:05

Video Pressekonferenz von Bundeskanzler Merz und Kroatiens Ministerpräsident Plenković

Lesen Sie hier die gesamte Pressekonferenz:

(Die Protokollierung des fremdsprachlichen Teils erfolgte anhand der Simultandolmetschung.)

Bundeskanzler Friedrich Merz

Meine Damen und Herren, ich heiße Sie herzlich willkommen, und ein besonders herzliches Willkommen dem Ministerpräsidenten von Kroatien! Lieber Andrej Plenković, ich freue mich sehr, dich heute hier in Berlin begrüßen zu dürfen. Wir haben schon oft über einen Besuch in Berlin gesprochen. Wir sitzen ja im Europäischen Rat auch nebeneinander und kennen uns seit vielen Jahren. Genauso eng und gut verbunden sind Deutschland und Kroatien. Das zeigt sich allein daran, dass mehr als 400.000 Kroaten in Deutschland leben und dass Millionen von Deutschen, und ich finde, mit gutem Grund, ihren Urlaub in deinem Land verbringen. Wir wachsen stetig dichter zusammen und vertiefen diese Beziehungen ganz bewusst. Unsere Außenminister erneuern in diesen Tagen deshalb den bilateralen Aktionsplan, eine der Grundlagen unserer Zusammenarbeit.

Wir sind uns beide einig, dass Europa aktuell so stark gefordert ist wie selten zuvor, nicht zuletzt durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, aber auch durch hybride Bedrohungen gegen Europa, gegen unsere beiden Länder, und gleichzeitig durch das Ringen um Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Wir müssen aus den Mitgliedstaaten heraus mit klarem Kompass vorangehen. Wir müssen unsere Zukunft selbst aktiv gestalten.

Ein gutes Beispiel dafür ist unsere Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich. Heute wurde die Vereinbarung zum Erwerb von 44 Leopard-2-A8-Panzern unterzeichnet. Da sind Sie gerade der Zeitzeuge dieser Unterzeichnung gewesen. Ich bedanke mich sehr herzlich für dieses Vertrauen. Ich sage aber auch, dass wir damit unsere Streitkräfte als Verbündete in der NATO stärken, und wir vernetzen sie auch über die Systeme nahtlos und effizient. Das war nie wichtiger als heute. Es zeigt sich, dass wir in der Europäischen Union und in der NATO zusammenstehen. Es zeigt aber auch, dass wir die Mittel haben, um auf aktuelle Bedrohungen unserer Sicherheit und unserer Integrität durch Russland und andere zu reagieren.

Mit Blick auf die Ukraine erleben wir derzeit eine große diplomatische Dynamik. Wir gestalten diese mit und sind entschlossen, sie zu nutzen, vor allem, um möglichst bald einen dauerhaften Frieden zu erreichen. Wir sind uns einig, wo wir stehen. Ich will es ganz klar sagen: Nur Kyjiw allein kann entscheiden, welche territoriale Regelung es akzeptieren kann. Die Ukraine braucht starke Sicherheitsgarantien von den Partnern der USA und der NATO, und alles, was uns Europäer betrifft, erfordert unsere Zustimmung. Europäische Sicherheitsinteressen müssen gewahrt bleiben, und darüber entscheiden wir.

Vor diesem Hintergrund planen wir in den nächsten Tagen weitere Koordinierungsgespräche. Die letzten Tage haben dabei noch einmal unterstrichen, dass die Ukraine an einer Verhandlungslösung interessiert ist. Sie setzt sich stark dafür ein. Russland hingegen setzt seine Angriffe auf die zivile Infrastruktur, auf die Bevölkerung, auf die Energieversorgung mit unverminderter Härte fort. Um Russland zu ernsthaften Verhandlungen zu bewegen, müssen wir daher den Druck auf Moskau noch einmal erhöhen. Wir machen das über weitere Sanktionen. Aber wir müssen auch und wollen auch unseren aktuell größten Hebel nutzen, nämlich das in Europa eingefrorene russische Staatsvermögen. Wir befinden uns hierzu in sehr intensiven Gesprächen. Wir wollen auch schnell zu einer Einigung kommen.

Meine Damen und Herren, wir, Andrej Plenković und ich, haben heute auch über eine mögliche Erweiterung der Europäischen Union gesprochen. Kroatien hat dabei allein aufgrund seiner geopolitischen und geografischen Nähe eine große Verantwortung, entspricht dieser Verantwortung auch wirklich in sehr verantwortungsvoller Weise und spiegelt sie uns gegenüber. Das hat auch etwas mit der historischen Verbundenheit des Landes mit der gesamten Region zu tun. Ich bin Andrej Plenković deshalb sehr dankbar dafür, dass sich sein Land so aktiv für die Interessen der Region einsetzt. Wir sind uns einig, dass es vonseiten der EU eine Beitrittsperspektive geben muss und dass auf mühsame Reformen auch Fortschritte im Beitrittsprozess folgen müssen. Gleichzeitig – auch darüber sind wir uns einig – müssen die notwendigen Bedingungen von jedem Kandidaten einzeln erfüllt werden, und ich will es hier an dieser Stelle sagen: Gerade mit Montenegro, dem wohl am weitesten fortgeschrittenen Kandidaten, könnten wir jetzt den nächsten Schritt gehen und zeitnah mit der Arbeit an einem Beitrittsvertrag beginnen. Das ist auch in unserem eigenen Interesse, denn je enger wir verbunden sind, desto besser können wir in Europa gemeinsam handeln, und das gilt nicht zuletzt auch bei der Begrenzung der irregulären Migration. Für unsere beiden Länder ist das von großer Bedeutung.

Ein zentrales Thema unserer Gespräche war schließlich auch die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, gerade weil unsere beiden Volkswirtschaften so eng miteinander verbunden sind. Unser Wohlstand in der Europäischen Union hängt entscheidend davon ab, dass wir in diesem Bereich schnell vorankommen. Sie alle kennen meine Initiative dazu. Was wir brauchen, ist ein ganz neues Grundverständnis von Wirtschaft, mehr Spielraum für Unternehmen, weniger Bürokratie und vor allem einen noch stärkeren Binnenmarkt. Wir haben dazu ja auch sehr konkrete Vorschläge von Enrico Letta und von Mario Draghi bekommen, über die wir in der Europäischen Union intensiv sprechen.

Dieses Verständnis muss schließlich auch beim nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der EU berücksichtigt werden. Wir werden erzielte Verhandlungsfortschritte bei der nächsten Sitzung des Europäischen Rates festhalten, um dann den Zeitplan bis Ende nächsten Jahres auch einhalten zu können. Auch in diesem MFR muss die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union eine zentrale Rolle spielen. Das ist neben Sicherheit und Verteidigung eine der wichtigsten Prioritäten.

Sie sehen an diesen vielen Beispielen, meine Damen und Herren, dass die Abstimmung unter engen Partnern in der Europäischen Union nie so wichtig war wie heute. Ich danke deshalb noch einmal sehr herzlich Andrej Plenković für seinen Besuch heute, und ich will das ausdrücklich sagen: Deutschland steht immer auch an der Seite der kleineren Mitgliedstaaten in der Europäischen Union. Das ist eine Lektion, die ich persönlich auch von Helmut Kohl gelernt habe. Das zahlt sich für uns alle sehr aus. Deutschland trägt damit auch einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt in der Europäischen Union bei. Ich nehme mir auch ganz bewusst die Zeit, mit Vertreterinnen und Vertretern der kleineren und der mittleren Mitgliedstaaten der Europäischen Union hier in Berlin und auch in ihren jeweiligen Heimatländern zu sprechen, weil genau das das ist, was wir gemeinsam in Europa brauchen, und das entspricht auch meinem persönlichen Verständnis von guter Zusammenarbeit in der Europäischen Union. Dabei kommt es nicht in erster Linie darauf an, ob sie groß oder klein sind. Dabei kommt es in erster Linie darauf an, dass wir das gleiche Verständnis davon haben, wie wir in dieser Europäischen Union zusammenarbeiten.

Deswegen noch einmal, lieber Andrej, ganz herzlichen Dank für deinen Besuch heute in Berlin! Ich fühle mich geehrt, dass du hier bist, und ich freue mich auf die Begegnung, die wir wahrscheinlich schon Ende Januar in Kroatien haben werden, weil dann dort der nächste EVP-Gipfel stattfindet, bei dem du dann auch der Gastgeber sein wirst. Ich freue mich auf unsere nächste Begegnung, die dann schon in wenigen Wochen stattfindet.

Ministerpräsident Andrej Plenković

Guten Tag! Vor allem möchte ich Kanzler Merz, dir, lieber Friedrich, meinen Dank für den offiziellen Empfang hier in Berlin aussprechen. Wir sitzen bereits seit einem Jahr in europäischen Ausschüssen, in denen wir regelmäßig über bilaterale, globale und europäische Themen verhandeln. Es war mir ein ausgesprochenes Vergnügen, mit dem Außenminister, mit dem Wirtschaftsminister und mit den weiteren Ministern alle wichtigen, relevanten Themen zwischen Kroatien und Deutschland zu verhandeln.

Was die letzte Anmerkung von Friedrich anbelangt, dass sich Deutschland als das größte Land der EU um die kleineren Mitgliedsländer kümmert: Kroatien achtet und schätzt die Anstrengungen Deutschlands bezüglich der bilateralen Beziehungen zwischen Kroatien und Deutschland. Deutschland ist Kroatiens erster Exportpartner; letztjährlich gab es einen Austausch von mehr als neun Milliarden Euro. Mehr als 3,2 Millionen Deutsche haben Kroatien als Touristen besucht. Wir hoffen, dass solch eine positive Atmosphäre und solch positive Beziehungen auf der Ebene von Staaten, mit Deutschland auf Bundesebene, aber auch Beziehungen mit einzelnen Bundesländern, gerade in den Bundesländern, in denen viele Kroaten oder deutsche Bürger kroatischer Herkunft leben ‑ wir schätzen, dass insgesamt ungefähr eine halbe Million kroatischstämmiger Bürger in Deutschland lebt, die zur deutschen Wirtschaft beitragen ‑, ein sehr starkes Bindeglied für die wirtschaftliche Zusammenarbeit unserer beiden Länder bedeuten.

Der heutige Besuch hat ein konkretes Thema, nämlich dass Kroatien sowie andere EU-Länder im Rahmen der Verteidigung die SAFE-Initiative nutzen, im Rahmen derer Kroatien 1,7 Milliarden Euro für den Kauf von Ausrüstung und die Mobilisierung der kroatischen Armee nutzen will. Dabei geht es konkret um die Beschaffung von Leopard-2-A8-Panzern, und zwar insgesamt 44 Stück an der Zahl, die gemäß Vertrag und Beschaffung in Deutschland produziert werden und in den nächsten Jahren an Kroatien ausgeliefert werden. Wir erachten das als ein wichtiges Puzzle- bzw. Mosaikteil, bei dem es um den Technologietransfer in Kroatien, um den Umstieg auf die westliche Technologie geht. In diesem Kooperationsrahmen, beispielsweise bei DOK-ING, Rheinmetall und anderen Unternehmen, können wir weiterhin kontinuierlich die Zusammenarbeit im Rahmen der Verteidigung und Sicherheit stärken. Vielen Dank an den Leiter der Hauptstreitkräfte, der sich dafür eingesetzt hat, dass wir diesen Rahmen verwirklichen!

Wir werden heute beim Wirtschaftsforum der Deutschen Auslandshandelskammer und der Kroatischen Wirtschaftskammer sein, um unsere wirtschaftliche Beziehung neu zu stärken und zu fördern.

Wir haben in allen Bereichen die Zusammenarbeit gestärkt. Insbesondere haben wir uns bemüht, friedliche Lösungen zwischen der Ukraine und Russland zu vermitteln. Es wurde über Gespräche zwischen dem Vereinigten Königreich, England, und Frankreich und auch über Gespräche mit Präsident Selenskyj berichtet, auch über die Gespräche mit dem Präsidenten der USA, über die wir uns bemühen, einen dauerhaften und gerechten Frieden zu finden, also die drei genannten Länder, die sich innerhalb der EU darum bemühen. Wir bemühen uns, unseren Beitrag zur Friedenssicherung der EU zu leisten. Dabei geht es unter anderem um den Bedarf der Hilfestellung für die Ukraine, also um den weiteren finanziellen Bedarf der Ukraine und den weiteren Verteidigungsetat. Dazu wird es nächste Woche weitergehende Gespräche für den Zeitraum von 2027 bis 2034 geben. Kroatien als das jüngste Mitglied bemüht sich darum, mit älteren EU-Mitgliedsländer Schritt zu halten. Wir hoffen, dass dieser Finanzetat es Kroatien ermöglicht, auf dem gleichen Spielfeld mit gleicher Wirtschaftsstärke mitzuspielen wie Mitglieder der EU, die bereits länger in der Organisation sind als wir.

Wir haben Deutschland Dank hinsichtlich des Beitritts zur Eurozone ausgesprochen, auch hinsichtlich des Beitritts zum Schengen-Raum. Natürlich schätzen wir die Unterstützung Deutschlands bei der Finalisierung des Beitritts zur OECD. Ich habe gestern in Paris mit dem Hauptsekretär gesprochen. Auch dieser Prozess kommt langsam in die Abschlussphase. Wir konnten uns immer auf die Unterstützung Deutschlands stützen.

Natürlich haben wir uns auch mit den Fragen der EU-Erweiterung in Südosteuropa beschäftigt. Wir haben uns mit allen Ländern der Region bemüht, gerade was Bosnien-Herzegowina angeht, das das nächstgelegene Land zu Kroatien ist, insbesondere hinsichtlich der Entscheidung über den Beginn der Beitrittsverhandlungen, als es um die Möglichkeit eines dynamischeren, schnelleren Prozesses bei den Ländern ging, die Fortschritte im Beitrittsprozess gemacht haben, als es gerade um die Gleichberechtigung aller drei verfassungsmäßiger Völker ging, gerade zum 30-jährigen Jubiläum des Friedensabkommens von Dayton. Uns sind die Gleichberechtigung und die Verfassungsmäßigkeit des kroatischen Volkes innerhalb von Bosnien-Herzegowina ausgesprochen wichtig, gerade wenn es um eine Modifikation des Wahlgesetzes geht, damit es diesbezüglich nicht zu Manipulationen kommt, damit dort nicht Vertreter gewählt werden, die nicht von den Vertretern des kroatischen Volkes gewählt wurden. Natürlich sind das die Interessen, die die Kroaten in Bosnien und Herzegowina artikulieren.

Wir wünschen uns, dass weitere Länder die Beitrittskriterien erfüllen und dass der Entwicklungs- und Beitrittsstand jedes Landes am Mittwoch vor dem EU-Rat noch weiter erörtert wird.

Wir haben auch über unsere Erfolge in den vergangenen zehn Jahren Bericht erstattet. Wir hatten ein sehr hohes Wirtschaftswachstum mit den höchsten Wachstumsquoten. Dabei geht es auch um das Investitionskreditrating und die Erfüllung der Maastrichter Kriterien, um die Senkung der Verschuldung im öffentlichen Sektor. Alles, was wir bisher bezüglich der Sicherung der politischen Stabilität getan haben, möchten wir als unseren Beitrag für andere Länder, die der EU beitreten wollen, leisten, natürlich auch bezüglich der Wirtschaftsdynamik auf der Ebene der EU.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Friedrich. Wir erwarten Friedrich, wie er bereits sagte, in Zagreb auf dem Gipfeltreffen der EVP am 30. Januar kommenden Jahres. Das wird die Gelegenheit bieten, Kroatien zu besuchen.