„Invest in Germany“-Summit der Bundesregierung
Deutschland braucht private Investitionen – für die Modernisierung des Landes, für Arbeitsplätze und Wohlstand. Mit dem ersten hochrangigen Investitionsgipfel gibt die Bundesregierung ein Willkommens-Signal an internationale Investoren. Was geplant ist.
Die Invest-in-Germany-Summit wirbt dafür, in Deutschland zu investieren.
Foto: mauritius images / Westend61 / Daniel Ingold
Am 20. Oktober findet in Berlin der „Invest in Germany-Summit“ der Bundesregierung statt. Erstmals bringt die Bundesregierung damit rund 200 internationale und nationale Führungskräfte und Investoren mit deutschen Spitzenpolitikern zusammen.
Dabei geht es vor allem darum, Raum für den Austausch zu privatwirtschaftlichen Investitionen zu schaffen. So sollen aus den hervorragenden Voraussetzungen in Deutschland konkrete Projekte werden. Das schafft Arbeitsplätze, Wohlstand und Wertschöpfung in Deutschland.
Starkes Signal für mehr Investitionen
Die Bundesregierung setzt mit dem „Invest-in-Germany-Summit“ ein starkes Willkommens-Signal: Wir investieren umfassend in unser Land, und wir heißen Unternehmen und Investoren willkommen, dies ebenfalls zu tun.
Deutschland bietet hervorragende Investitionsbedingungen: die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ist ein stabiler Rechtsstaat, hat als einziger G7-Staat die Bestnote der drei Top-Rating-Agenturen und verfügt über eine leistungsfähige Forschungslandschaft. Die weitere Verbesserung dieser Bedingungen ist ein zentrales Ziel der Bundesregierung.
Lesen Sie im FAQ, was die Bunderegierung für bessere Investitionsbedingungen in Deutschland macht.
Drei Ziele stehen beim Gipfel im Mittelpunkt
- Investitionen in wichtigen Branchen: Energie, industrielle KI und Halbleiter, Rechenzentren, Infrastruktur in Verkehr und Digitalem, Hightech und Raumfahrt: Deutschland wird umfassend modernisiert. Für Investoren bietet das lohnende Chancen wie seit Jahrzehnten nicht mehr – sowohl mit neuen Ansiedlungen (Greenfield) wie auch mit Vorhaben, die auf bestehenden Strukturen aufbauen (Brownfield).
- Privates Kapital mobilisieren: Um langfristig Innovation zu finanzieren und Wachstum zu generieren, muss vor allem privates Kapital mobilisiert werden. Dafür schafft die Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen. So soll etwa mit dem Deutschlandfonds mit rund 30 Milliarden Euro öffentlicher Mittel Investitionen von mehr als 130 Milliarden Euro angestoßen werden.
- Investoren dauerhaft binden: Der Gipfel ist Startpunkt einer breiteren Invest in Germany-Initiative. Sie soll Investoren systematisch ansprechen und begleiten und ist auf Service und Dialog ausgerichtet.
Roter Teppich für Investoren
Der Summit beginnt am Vorabend mit einem Empfang im Kraftwerk Berlin, zu dem bis zu 500 Gäste erwartet werden. Unter anderem wird Bundeskanzler Friedrich Merz eine Rede halten und ein Bühnengespräch mit dem CEO und Gründer des Chip-Herstellers Nvidia, Jensen Huang, führen.
Die Veranstaltung kann hier im Livestream verfolgt werden.
Den Gipfeltag selbst in der European School of Management and Technology eröffnet der Bundeskanzler mit einer Rede. Es folgt eine Gesprächsrunde mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern zum Thema „Why Germany – Standortvorteile von Deutschland, Investitionen und Zukunftspotentiale.
Vertiefende Sitzungen mit Regierungsmitgliedern
In den darauffolgenden „Deep-Dive-Sessions“ werden Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, Forschungsministerin Dorothee Bär, Digitalminister Karsten Wildberger, Verkehrsminister Steffen Bilger, Bauministerin Verena Hubertz und der Investitionsbeauftragte des Bundeskanzlers, Martin Blessing, vertiefende Sitzungen zu verschiedenen Themen leiten – jeweils mit Co-Hosts aus der Wirtschaft. Dabei geht es unter anderem um Industrielle KI, die digitale Transformation und die Finanzierung von Investitionen.
Parallel dazu werden die Regierungsmitglieder zahlreiche bilaterale Gespräche mit Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmern führen – diese hatten zuvor die Gelegenheit, ihre Gesprächswünsche anzumelden. Abschließend tritt der Bundeskanzler zusammen mit Minister Lars Klingbeil und Ministerin Katherina Reiche für ein gemeinsames Statement vor die Presse.
Federführend realisiert wurde das im Koalitionsvertrag enthaltene Vorhaben vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) in enger Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, dem Bundesfinanzministerium (BMF) und dem persönlichen Beauftragten des Bundeskanzlers für Investitionen in Deutschland, Martin Blessing.