In eigener Sache: Eine neue Struktur für das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

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Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) richtet sich strukturell und inhaltlich neu aus und passt sich einer veränderten Medienwelt an. Die Leitung des Hauses hat nach einem mehrmonatigen Reformprozess über eine neue Struktur für das Amt entschieden. Der Prozess wurde auch von interner und externer Expertise begleitet.

Kern der Reform ist die Reduzierung von vier auf drei Abteilungen. Dazu werden die bisherigen Abteilungen 3 und 4 und zu einer Abteilung „Politik und Kommunikation“ zusammengefügt. In der neuen Abteilung wird die Kommunikation nach außen zentral gebündelt. Ein neugeschaffener „Leitungsstab – Strategie, Innovation, Desinformation“ wird die strategische Arbeit steuern und langfristige Themen von den operativen Aufgaben trennen. Auch die Abteilung „Informationsdienste“ wird inhaltlich neu strukturiert. Darin werden die Öffentlichkeitsarbeit und Informationsaufgaben nach innen abgebildet.

Dazu erklärt Stefan Kornelius, Sprecher der Bundesregierung und Chef des BPA: „Nach rund 25 Jahren war es Zeit für eine grundlegende Optimierung des BPA. Unser Haus soll an der Spitze der Regierungskommunikation stehen und schlagkräftig über die Politik der Bundesregierung informieren. Dafür müssen wir die neue digitale Welt besser abbilden und uns auf ein verändertes Kommunikationsverhalten ausrichten. Die Bundesregierung hat sich der Staatsmodernisierung verpflichtet – das ist unser Beitrag.“

Esther Uleer, stellvertretende Chefin des BPA, betont: „In dieser Reform stecken Analyse, Kraft und Herzblut. Wir schaffen eine straffe Aufbauorganisation, vernetzen uns stärker mit dem Bundeskanzleramt und schaffen neue Fähigkeiten. Mit der Reform gibt es Klarheit bei internen Abläufen und Zuständigkeiten. Wir werden als BPA auch resilienter, weil wir uns strategisch auf Krisen vorbereiten. Neben der Kommunikation als Kernaufgabe wird der Umgang mit Desinformation ein zentrales Thema.“ 

Die Leitung des BPA hat heute die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die anstehenden Veränderungen informiert. 

Die neuen Strukturen sollen am 1. Juni 2026 in Kraft treten.