Bundesregierung investiert in Impfstoffentwicklung

Spritze mit Ampulle zum Aufziehen.

Mehr als 100 Covid-19-Impfstoffprojekte laufen weltweit, sieben davon in Deutschland.

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Die Bundesregierung beteiligt sich mit 300 Millionen Euro an dem biopharmazeutischen Unternehmen CureVac AG, das an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19 arbeitet. "Die Technologie von CureVac hat das Potenzial, neue Impfstoffe und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten für viele Menschen zu entwickeln und über den Markt zur Verfügung zu stellen", betonte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Hauptanteilseigner, SAP-Mitgründer und Mitgründer der Beteiligungsgesellschaft dievini Hopp BioTech holding GmbH & Co. KG, Dietmar Hopp.

Gleichzeitig sei dieser Schritt eine erste wichtige Umsetzung des umfassenden Corona-Konjunktur- und Zukunftspakets der Bundesregierung vom 3. Juni 2020. Darin habe sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, bei der Herstellung von Wirkstoffen und deren Vorprodukten sowie in der Impfstoffproduktion über mehr Unabhängigkeit zu verfügen. "Mit dieser Investition tun wir einen ersten Schritt in diese Richtung", sagte Altmaier.

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Genehmigung für klinische Studie

CureVac hat am Mittwoch die Genehmigung für eine klinische Studie mit einem potenziellen Corona-Impfstoff in Deutschland erhalten. Das teilte das Paul-Ehrlich-Institut mit. Damit ist CureVac neben dem Mainzer Unternehmen Biontech das zweite Unternehmen hierzulande, das eine klinische Studie mit einem Corona-Impfstoff startet.