Vom Land der Kaninchen bis hin zur Siesta

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7 Dinge, die Sie über Spanien wissen sollten Vom Land der Kaninchen bis hin zur Siesta

Am 1. Juli 2023 hat Spanien die EU-Ratspräsidentschaft von Schweden übernommen. Gemeinsam mit Belgien und Ungarn bilden die Länder die Triopräsidentschaft im Rat der Europäischen Union. Wussten Sie, dass Spanien das „Land der Kaninchen“ ist und jedes Jahr eine große Tomatenschlacht stattfindet? Noch mehr Fakten zu Spanien lesen Sie hier. 

2 Min. Lesedauer

Herkulesturm in Spanien

Der Herkulesturm zählt zu den 49 UNESCO Welterbestätten Spaniens und ist der älteste noch intakte und in Betrieb stehende Leuchtturm der Welt.

Foto: mauritius images / Hwo / imageBROKER

  1. In Spanien wird nicht nur Spanisch gesprochen. In der Bevölkerung gibt es mehrere spanische Sprachen. Die große Mehrheit spricht Kastilisch, also das, was wir als Spanisch bezeichnen würden. Daneben sind Katalanisch, Galicisch und Baskisch die am häufigsten gesprochenen spanischen Sprachen.
  2. „Das Land der Kaninchen“ – so wird der Name Spanien heute übersetzt. Diesem Namen liegt allerdings ein Irrtum zugrunde. Zwar wurde Spanien tatsächlich nach den dort lebenden Kaninchen benannt, aber das Wort stammt von dem damaligen Volk der Phönizier und bedeutete „Land der Klippschliefer“. Sie hielten die Kaninchen irrtümlicherweise für die aus Afrika stammenden Vierbeiner. 
  3. Spanien ist ein katholisch geprägtes Land. Die Anzahl der Katholikinnen und Katholiken ist allerdings rückläufig. 2022 waren immer noch rund 57 Prozent der Bevölkerung katholisch. 2005 waren es noch knapp 80 Prozent. Gleichzeitig nahm auch die aktive religiöse Teilnahme stark ab.
  4. Die wohl größte Tomatenschlacht „Tomatina“ findet in Spanien in der Region Valencia statt. Eine Stunde lang wirft man sich dort mit Tomaten ab und jeder kommt dabei auf seine Kosten. Damit sich niemand verletzt, werden überreife Tomaten genutzt. Die Entstehung dieser Tradition ist bis heute unklar.
  5. Mit 49 UNESCO Welterbestätten steht Spanien zusammen mit Frankreich auf Platz vier der Weltrangliste. Davor liegen nur Deutschland (51), China (56) und Italien (58).
  6. In Spanien werden die Kinder in den meisten Regionen nicht an Heiligabend, sondern erst am Tag der Heiligen Drei Könige (6. Januar) beschenkt. Darüber hinaus ist das, was wir als 1. April kennen für die Spanier der 28. Dezember. Außerdem gibt es die Tradition, zwölf Weintrauben an Silvester zeitgleich mit den zwölf Glockenschlägen zu essen, die das neue Jahr einläuten. Das soll Glück für das nächste Jahr bringen.
  7. Wer am Nachmittag vor einem geschlossenen Geschäft in Spanien steht, muss sich nicht wundern. Es ist durchaus üblich, dass die Läden von 14 bis 17 Uhr aufgrund der berühmten „Siesta“ nicht geöffnet sind. Das verschiebt den Tagesrhythmus natürlich nach hinten, sodass generell nicht vor 20 oder 21 Uhr Abend gegessen wird.

Am 1. Juli 2023 hat Spanien für sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Gemeinsam bilden Spanien (2. Halbjahr 2023), Belgien (1. Halbjahr 2024) und Ungarn (2. Halbjahr 2024) eine Triopräsidentschaft. Die drei Länder haben im Vorfeld ein gemeinsames Programm  erarbeitet, mit dem sich der Rat in den insgesamt 18 Monaten befasst.