Innovationen für ein modernes Energiesystem

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Im Kabinett beschlossen
Innovationen für ein modernes Energiesystem

Die Erforschung neuer Energietechnologien ist zentral für mehr Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz. Lesen Sie hier, was die Bundesregierung für die Energieforschung macht und warum das wichtig für ganz Deutschland ist.

Solar-Batteriespeicher-Hybridkraftwerk auf einem Feld.

Innovationen, etwa bei Energiespeicherlösungen, sollen schneller vom Labor ins bestehende Energiesystem integriert werden.

Foto: picture alliance/dpa

Das Bundeskabinett hat den „Bundesbericht Energieforschung 2026“ beschlossen. Im Berichtsjahr 2025 hat die Bundesregierung rund 1,5 Milliarden Euro in die Erforschung innovativer Energietechnologien investiert – von der Grundlagen- bis zur anwendungsnahen Forschung und Erprobung für den Markthochlauf von Energieinnovationen. Damit schafft sie die Voraussetzungen für ein bezahlbares, resilientes und klimaneutrales Energiesystem. Der Bericht ist hier abrufbar.

Welches Ziel hat die Energieforschung?

Im Fokus des aktuellen Berichts steht das Ziel, Innovationen schneller vom Labor an den Markt zu bringen und ins bestehende Energiesystem zu integrieren. Das soll erreicht werden, indem Innovationszyklen verkürzt, Investitionen in Energieinnovation mobilisiert und so neue Technologien schneller vorangebracht werden. 

Wieso ist die Energieforschung für die Wirtschaft so wichtig?

Die Innovationsimpulse aus der Energieforschung wirken weit über den Energiesektor hinaus. Denn sie tragen maßgeblich zur Modernisierung zentraler Infrastrukturen bei – von Strom- und Wärmenetzen über Wasserstoffsysteme bis hin zu digitalen Steuerungs- und Flexibilitätslösungen. 

Damit stärkt die Forschung nicht nur die technologische Souveränität Deutschlands, sondern schafft auch die Grundlage für neue Wertschöpfung, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und hochwertige Arbeitsplätze.

Warum gibt es den Bericht überhaupt?

Der Bundesbericht Energieforschung wird erstellt, um Bundestag und Öffentlichkeit transparent über die Verwendung der Fördermittel des Bundes in der Energieforschung im Berichtsjahr zu informieren. Damit kann die staatliche Forschungsförderung der Bundesregierung im Bereich Energie besser nachvollzogen werden. Zudem zeigt der Bericht, wie Innovationen für eine sichere, klimaverträgliche und wettbewerbsfähige Energieversorgung unterstützt werden.

Was hat die Energieforschung mit der Hightech Agenda der Bundesregierung zu tun?

Eine klimaneutrale Energieerzeugung ist eines der sechs prioritären Technologiefelder der Hightech Agenda Deutschland . Mit ihr richtet die Bundesregierung die Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik neu aus – auf mehr Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität. 

In welchen Bereichen wird geforscht?

Die Hightech Agenda der Bundesregierung sieht die Bündelung der Forschung zu Schlüsseltechnologien der Energiewende vor – von der Geothermie über Photovoltaik, Wind, Batterien und weitere Energiespeicherlösungen für ein zukunftsfestes, verlässliches und resilientes Netz sowie Wärmepumpen bis hin zum Wasserstoff und zu Effizienztechnologien. Das alles soll dazu beitragen, neue Technologien in allen Bereichen des Energiesystems schneller voranzubringen.

Wie hoch ist die Förderung der Energieforschung?

Die Bundesregierung hat die Energieforschung im Jahr 2025 mit insgesamt 1,5 Milliarden Euro gefördert. Das sind gut 100 Millionen Euro mehr als im Vorjahr . Dabei haben BMWE und BMFTR mit 973 Millionen Euro 6.434 laufende Forschungsvorhaben gefördert. Davon sind 1.232 neu bewilligte Projekte. Hinzu kommen 502 Millionen Euro für die institutionelle Förderung des Forschungsbereichs Energie der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.