Deutscher Kurzfilmpreis 2026: Die Nominierungen stehen fest

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Der Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer hat heute die zwölf Nominierten für den Deutschen Kurzfilmpreis 2026 bekannt gegeben. Vorgeschlagen wurden die Nominierungen von unabhängigen Fachjurys aus 239 Einreichungen. Die diesjährige Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises findet am 16. November 2026 in Hamburg statt.

Dazu Staatsminister Weimer: „Kurzfilme erzählen große Geschichten auf kleinstem Raum. Sie sind Ausdruck von Experimentierfreude und Kreativität, berühren das Publikum und sorgen für Momente, die in Erinnerung bleiben. Die diesjährigen Nominierten zeigen eindrucksvoll, wie viel künstlerische Kraft und Vielfalt in dieser Kunstform steckt. Ich gratuliere allen Nominierten und freue mich, ihre Arbeiten beim Deutschen Kurzfilmpreis zu würdigen.“

Mit dem Deutschen Kurzfilmpreis werden durch die Bundesregierung jedes Jahr herausragende Leistungen bei der Produktion von Kurzfilmen ausgezeichnet. Der Preis ist die höchstdotierte Auszeichnung im Bereich des Kurzfilms in Deutschland. Mit dem Gewinn des Kurzfilmpreises ist eine Prämie von 30.000 Euro und mit der Nominierung von 15.000 Euro verbunden. Die Prämie für den besten mittellangen Film beträgt 20.000 Euro. Die Nominierungsprämie wird im Falle der Auszeichnung auf die Prämie für den Deutschen Kurzfilmpreis angerechnet. Die Prämien sind jeweils für die Herstellung oder Entwicklung eines neuen Films mit künstlerischem Rang zu verwenden.

Der Deutsche Kurzfilmpreis wird in mehreren Kategorien vergeben. 
In der Jury für den Bereich Spielfilm sind in diesem Jahr Leon Döhner, Borjana Gaković, Anne Gaschütz, Nadine Mayer, Aliaksei Paluyan und Alexandre Powelz vertreten. Mitglieder der Jury für die Kategorien Animations-, Experimental- und Dokumentarfilm sowie für den besten mittellangen Film sind Vera Brückner, Anna Grabo, Victor Orozco Ramirez, Jonatan Schwenk, Sophie Watzlawick und Peter Zorn.

Nominiert für den Deutschen Kurzfilmpreis 2026 sind:

In der Kategorie Spielfilm bis 15 Minuten Laufzeit

„INFLATABLE BEAR, HOURLY“
Herstellung: Kirill Krasovski, Elisabeth Werchosin, Roman Blatman
Federführung Produktion: Kirill Krasovski
Regie: Elisabeth Werchosin
Drehbuch: Elisabeth Werchosin    
Laufzeit: 12 Minuten

„YOU JIAN CHUI YAN - A SOIL A CULTURE A RIVER A PEOPLE“
Herstellung: Viv Li, Julian Schwandner, Marc Goyens, Carlotta Cornehl
Federführung Produktion: Viv Li, Julian Schwandner
Regie: Viv Li
Drehbuch: Viv Li    
Laufzeit: 14 Minuten

In der Kategorie Spielfilm von mehr als 15 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit

„BAD LUCK“
Herstellung: tanzbar_bremen e.V. (vertreten durch Corinna Mindt), Jan Eilhardt
Federführung Produktion: Jan Eilhardt
Regie: Jan Eilhardt
Drehbuch: Jan Eilhardt    
Laufzeit: 18 Minuten

„BLEIFREI 95“
Herstellung: Hans Broich, Felix Leitner, Emma Hütt, Tina Muffler
Federführung Produktion: Hans Broich
Regie: Emma Hütt, Tina Muffler
Drehbuch: Emma Hütt, Tina Muffler    
Laufzeit: 24 Minuten

„HARIKA“
Herstellung: Hochschule Mainz
Federführung Produktion: Sophie Beckmann, Beran Ergün
Regie: Beran Ergün
Drehbuch: Beran Ergün    
Laufzeit: 29 Minuten

„SATURNIA“
Herstellung: Tatjana Moutchnik
Federführung Produktion: Tatjana Moutchnik
Regie: Tatjana Moutchnik
Drehbuch: Geoffroy Grison, Tatjana Moutchnik    
Laufzeit: 20 Minuten

In der Kategorie Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit

„LIQUOR“
Herstellung: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Federführung Produktion: Yi-Chen Huang
Regie: Yi-Chen Huang
Drehbuch: Yi-Chen Huang    
Laufzeit: 4 Minuten

„UNIDENTIFIZIERTE UNFLUGOBJEKTE (UUO)“
Herstellung: Karsten Matern
Federführung Produktion:  Karsten Matern
Regie: Sasha Svirsky
Drehbuch: Sasha Svirsky
Laufzeit: 12 Minuten

In der Kategorie Experimentalfilm bis 30 Minuten Laufzeit

„CIEL CASSÉ“
Herstellung: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin    
Federführung Produktion: Andreas Schmidt
Regie: Jozefien Van der Aelst    
Drehbuch: Jozefien Van der Aelst    
Laufzeit: 22 Minuten

„THIS SUFFOCATING NOW“
Herstellung: Vika Kirchenbauer
Federführung Produktion: Vika Kirchenbauer
Regie: Vika Kirchenbauer
Drehbuch: Vika Kirchenbauer
Laufzeit: 16 Minuten

In der Kategorie Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit

„CATACOMBS“
Herstellung: Shehab Fatoum
Federführung Produktion: Shehab Fatoum
Regie: Shehab Fatoum
Drehbuch: Shehab Fatoum
Laufzeit: 29 Minuten

„HOW DO YOU SPELL THIS WORD?“
Herstellung: Yulia Lokshina
Federführung Produktion: Yulia Lokshina
Regie: Yulia Lokshina
Drehbuch: Yulia Lokshina
Laufzeit: 26 Minuten

Die Auszeichnung für den besten mittellangen Film von mehr als 30 Minuten bis 78 Minuten Laufzeit erhält der Film „NO MOTHER TONGUE FOR EVERYONE“ der Kunsthochschule für Medien Köln (Herstellung) von Jinhyun Kim (Regie, Federführung Produktion, Drehbuch). Weitere Nominierungen sind für diese Kategorie nicht vorgesehen.