„Ein eindrucksvolles Beispiel, wie man Gesundheit wirklich gut organisieren kann”

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Pressestatements von Bundeskanzler Merz und Ministerpräsident Voigt zum Besuch der Waldkliniken Eisenberg  „Ein eindrucksvolles Beispiel, wie man Gesundheit wirklich gut organisieren kann”

In Thüringen zeigte sich Kanzler Merz "tief beeindruckt" von der Begegnung mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Verwaltung der Waldkliniken Eisenberg. Ministerpräsident Mario Voigt dankte er für den konstruktiven Austausch.

3 Min. Lesedauer

  • Mitschrift Pressekonferenz
  • Dienstag, 2. Dezember 2025
Bundeskanzler Merz in einem freundlichen Gespräch

In den Waldkliniken Eisenberg sprach der Bundeskanzler mit der Geschäftsführung und der ärztlichen Leitung über Gesundheitspolitik.

Foto: Bundesregierung / Tobias Koch

In Thüringen nahm Bundeskanzler Merz im Rahmen seines Antrittsbesuchs an einer Kabinettsitzung des Landtags teil und besuchte anschließend das Labor des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena und die Werkstattschule. Abschließend besuchte er die Waldkliniken Eisenberg.

Die Waldkliniken sind ein Fachkrankenhaus für Orthopädie mit regionalem Versorgungsauftrag und akademisches Lehrkrankenhaus der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Patient wird zum Gast im „Patientenhotel“. Hier soll medizinisches Spitzenniveau mit einem Klinikaufenthalt mit Hotelkomfort verbunden werden. Das Pflegekonzept setzt auf individuelle Rundum-Betreuung. Das Krankenhaus hat in entsprechenden Rankings mehrfach erste Plätze belegt.

Lesen Sie hier die Pressestatements: 

Ministerpräsident Dr. Mario Voigt:

Wir sind jetzt mit einem intensiven Besuchsprogramm zu Ende gekommen und sind dem Bundeskanzler sehr dankbar, dass er sich so viel Zeit für Thüringen genommen hat und für die ganze Unterschiedlichkeit von Wissenschaft und Innovationslandschaft am Fraunhofer-Institut, wo die modernste Quantenkommunikation gezeigt werden konnte: über eine Werkstattschule, die den deutschen Fachkräftepreis gewonnen hat, weil dadurch jungen Menschen der Weg in das Berufsleben sehr, sehr erleichtert wird, indem sie praktische Erfahrungen sammeln können, bis hin zu den Waldkliniken – Europas größter Universitätsorthopädie –, wo Kassenpatienten mit Hotelstandard exzellente medizinische Versorgung genießen können.

Wir hatten heute vor allen Dingen spannende Dialoge mit den Menschen aus Thüringen. Ich bin dem Kanzler sehr dankbar, dass er sich die Zeit genommen hat, sich auf die Gesprächssituationen einzulassen. Wir begreifen uns nach knapp einem Jahr Regierung der Brombeere hier in Thüringen auch als Stabilitätsanker im Osten. Genau aus dem Grund wollten wir diese innovative, zuversichtliche Seite zeigen, aber gleichzeitig auch über Themen reden, die wir gemeinsam anpacken müssen.

Ich bin sehr froh und dankbar für die Unterstützung. Es ist ein großes Zeichen der Wertschätzung, dass der Bundeskanzler innerhalb weniger Monate schon dreimal zu unterschiedlichen Veranstaltungen in Thüringen gewesen ist, heute mit einem intensiven Besuchsprogramm. Ich glaube, wir konnten zeigen: Das grüne Herz Deutschlands ist ein Innovationsort für ganz Deutschland, weil wir auf Werten und auf Traditionen Dinge für die Zukunft aufbauen.

Bundeskanzler Friedrich Merz:

Ich will mich meinerseits herzlich bei der Landesregierung, bei Ministerpräsident Mario Voigt, für die Einladung nach Thüringen bedanken, auch beim Landeskabinett, mit dem wir heute Morgen eine gute Stunde zusammengesessen und verschiedene Themen miteinander besprochen haben. Dann hatte ich drei Besuchsstationen, abschließend hier mit den Waldkliniken Eisenberg.

Ich muss sagen: Ich bin tief beeindruckt, und zwar gar nicht nur von den baulichen Möglichkeiten, die es hier gibt, sondern auch von der Begegnung mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit dem ärztlichen Personal, dem Pflegepersonal, der Verwaltung. Das ist ein eindrucksvolles Beispiel, wie man Gesundheit wirklich gut organisieren kann. Ich nehme auch einige Anregungen mit, auch von demjenigen, der das hier alles initiiert hat, der mir doch einige Hinweise gegeben hat – es konnten in der Kürze der Zeit nur einige wenige sein –, dass wir unsere Gesundheitspolitik grundlegend besser machen könnten, wenn wir einige Voraussetzungen dafür schaffen würden. Das nehme ich sozusagen als übergeordneten Eindruck mit.

Aber ich will auch noch einmal etwas zu Thüringen sagen: Mir hat es große Freude gemacht, auch dieses Bundesland, den Freistaat Thüringen, zu besuchen. Sie wissen ja, dass ich die Besuche in allen 16 Bundesländern mache, weil mich die Ministerpräsidenten eingeladen haben, das zu tun. Ich nehme eine solche Einladung natürlich an, weil ich zeigen will, dass wir eng zusammenarbeiten müssen, der Bund und die Länder ‑ und immer wieder auch die Kreise und die Städte und Gemeinden, wie heute hier in diesem Krankenhaus. Wir sitzen alle in einem Boot. Wir haben alle die Aufgabe, dieses Land nach vorn zu bringen, die Probleme zu lösen und den Menschen eine sichere und gute Zukunft in Deutschland zu ermöglichen. Deutschland ist eben sehr vielfältig. Diese Vielfalt kennenzulernen, ist für mich immer wieder eine große Freude.

Es war jetzt mein 13. Besuch. Wenn es gut geht, wird es morgen schon der 14. in Berlin sein. Dann habe ich abschließend noch zwei. Aber das ist eine Reihenfolge, die dem Terminkalender geschuldet ist und keine Rangfolge.

Noch einmal ganz herzlichen Dank; es war mir eine große Freude. Dir und der Landesregierung wünsche ich weiter viel Erfolg und auch mit der Bundesregierung weiter eine gute Zusammenarbeit!

Ministerpräsident Dr. Voigt

Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit. Herzlichen Dank.

Bundeskanzler Merz

Vielen Dank.