Ausstellungen im Bundespresseamt
Neben zahlreichen Journalistinnen und Journalisten begleiten den Bundeskanzler auch die Fotografinnen und Fotografen des Bundespresseamtes. Ihre oft besonderen Zugänge erzählen spannende Geschichten, die regelmäßig in Ausstellungen im Bundespresseamt zu besichtigen sind.
Die ausgestellten Bilder entstanden jenseits des offiziellen Protokolls – aufgenommen von den offiziellen Fotografinnen und Fotografen des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung.
Foto: Bundesregierung/Raik Tybussek
„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ – das Bild vom „Kniefall“ Willy Brandts erscheint sofort in unserer Vorstellung, wenn über die damalige deutsche Ostpolitik berichtet wird. Auch das „Hände-Reichen“ von Helmut Kohl und Francois Mitterand in Verdun als Symbol für die deutsch-französische Versöhnung oder das G7-Foto mit Angela Merkel und Donald Trump hat sich in unser visuelles Gedächtnis eingebrannt.
Das sind nur einige Beispiele aus dem umfangreichen Bildarchiv der offiziellen Fotografinnen und Fotografen der Bundesregierung. Ihr besonderer Zugang zum politischen Geschehen eröffnet Einblicke jenseits des Protokolls, die auch in Ausstellungen im BPA gezeigt werden. Wer nicht die Zeit gefunden hat, die Ausstellungen im Besucherzentrum anzusehen, kann sich hier noch einmal durchklicken.
Offizielle Fotografinnen und Fotografen
Seit der Gründung des Bundespresseamts 1949 dokumentieren die offiziellen Fotografinnen und Fotografen der Bundesregierung das politische Handeln der jeweiligen Regierungen. Derzeit begleiten eine Fotografin und drei Fotografen den Bundeskanzler und den Bundespräsidenten auf all ihren Terminen – in ganz Deutschland und auch im Ausland. Mit möglichst erzählerischen und atmosphärischen Bildern soll Offenheit geschaffen und Politik verständlich gemacht werden. Dabei legen sie höchsten Wert auf Nachrichtlichkeit, Authentizität und Sachlichkeit.
Fast täglich wächst das Bildarchiv mit den Fotografien der offiziellen Fotografinnen und Fotografen. Laut Bundesarchivgesetz (BArchG - Gesetzt über die Nutzung und Sicherung von Archivgut des Bundes) ist das Bundespresseamt verpflichtet, den Bildbestand sukzessiv an das Bundesarchiv zu übergeben. Diese rund 1,1 Millionen Fotos sind mit dem Bestand "B 145 Bild" im Bundesarchiv zu erkennen. Über die Bundesbildstelle sind Fotos aus der laufenden Legislaturperiode abrufbar.