Rekruten legen zum Jubiläum Feierliches Gelöbnis ab

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70 Jahre Bundeswehr Rekruten legen zum Jubiläum Feierliches Gelöbnis ab

Am 12. November 1955 wurde die Bundeswehr gegründet. Anlässlich ihres 70-jährigen Jubiläums bekannten sich nun rund 280 Soldatinnen und Soldaten beim Feierlichen Gelöbnis vor dem Bundeskanzleramt zu den freiheitlich-demokratischen Grundwerten.

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Bundespräsident Steinmeier, Bundesverteidigungsminister Pistorius und Generalinspekteur der Bundeswehr, Breuer, schreiten die Rekrutenreihen beim Feierlichen Gelöbnis in Berlin ab.

Fast 300 Rekruten legten unter anderem vor Bundespräsident Steinmeier, Bundesverteidigungsminister Pistorius und Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer ein Feierliches Gelöbnis ab.

Foto: Bundesregierung/Jesco Denzel

Als am 12. November 1955 Verteidigungsminister Theodor Blank den ersten 101 Freiwilligen in der Bonner Ermekeil-Kaserne ihre Ernennungsurkunden überreichte, begann ein neues Kapitel deutscher Geschichte: Die Gründung der Bundeswehr.

Sieben Jahrzehnte später bekannten sich nun rund 280 angetretene Soldatinnen und Soldaten aus sechs Bundeswehrstandorten öffentlich beim Feierlichen Gelöbnis zu ihrer besonderen Verantwortung für die Werte und Normen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. In Berlin gelobten sie, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“.

Bundeswehr übernimmt Verantwortung

Der Gelöbnisort vor dem Bundeskanzleramt lag bewusst in der Mitte des politischen Berlins und unterstrich die Rolle der Bundeswehr als Parlamentsarmee. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hielt als Ehrengast die Gelöbnisansprache. 

Die Bundeswehr steht für Deutschlands Landes- und Bündnisverteidigung ein und übernimmt auch Verantwortung für den Schutz freiheitlich-demokratischer Werte. Dabei hat sich die Bundeswehr seit ihrem Bestehen immer wieder den sich verändernden sicherheitspolitischen Herausforderungen angepasst. Einer dieser Wendepunkte war die deutsche Wiedervereinigung, welche sich 2025 zum 35. Mal jährte. Als „Armee der Einheit“ ist die Bundeswehr seit 1990 sichtbares Zeichen dafür, dass aus getrennter Geschichte gemeinsame Zukunft entstehen kann.

Frieden und Freiheit schützen

Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine stehen Deutschland und die NATO vor enormen sicherheitspolitischen Herausforderungen. Die gemeinsame Sicherheit wird in einem Maße bedroht, wie dies seit dem Ende des kalten Krieges nicht mehr der Fall war. Daher wird die Bundeswehr personell und materiell weiter aufwachsen. Sie soll zur stärksten konventionellen Armee Europas werden. Es gilt das Motto: Wir wollen uns verteidigen können, um uns nicht verteidigen zu müssen. 

Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr schützen alle Bürgerinnen und Bürger Deutschlands, ihren Frieden und ihre Freiheit – jeden Tag seit 70 Jahren. Sie ermöglichen, dass alle frei und sicher leben können. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung.