- Pressemitteilung BKM-79
- Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
Auf Initiative von Staatsminister Wolfram Weimer hatten Verbände und Institutionen aus Kultur, Design, Handwerk, Architektur sowie Kirchen gemeinsam das Bauhaus-Manifest 2026 unterzeichnet. Nun wächst das Bündnis auch in der Breite weiter.
Seit der Veröffentlichung des Manifests vor knapp einer Woche haben sich 1.600 weitere Unterstützerinnen und Unterstützer aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Handwerk, Design und Architektur angeschlossen. Auch zahlreiche Prominente, Institutionen und viele Privatpersonen haben unterzeichnet.
Dazu Staatsminister Weimer: „Es freut mich sehr, dass das Bauhaus-Manifest so viel Unterstützung findet, die auch über die Kulturinstitutionen hinausgeht. Das ist ein großer Erfolg für die Prinzipien von Freiheit des künstlerischen Denkens, Unabhängigkeit, Offenheit und Innovation. Es zeigt: Die Ideen des Bauhauses haben eine feste Basis und gehören zu unserer lebendigen Demokratie dazu. Daher ist es wichtig, dass wir sie in aller Deutlichkeit verteidigen.“
Das Bauhaus wurde 1919 in Weimar gegründet. Nach seiner Vertreibung aus Weimar wurde es 1926 – vor genau 100 Jahren – in Dessau wieder eröffnet. 1933 – inzwischen nach Berlin umgezogen – musste es unter dem Druck der Nationalsozialisten endgültig schließen. Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau sind UNESCO-Welterbe.
Wir laden dazu ein, das Bauhaus-Manifest 2026 auch weiterhin zu unterstützen und gemeinsam ein Zeichen für Freiheit, Offenheit und Kreativität zu setzen.
Wer das Manifest unterstützen möchte, kann sich hier informieren und seine Unterstützung erklären: Bauhaus-Manifest 2026 | Akademie der Künste