Nationaler Aktionsplan schafft mehr Verbindlichkeit

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5. Integrationsgipfel Nationaler Aktionsplan schafft mehr Verbindlichkeit

Ein kräftiger Schub für die Integration in Deutschland: Auf dem 5. Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt ist der Nationale Aktionsplan vorgestellt worden. Er enthält eine Fülle konkreter Maßnahmen, die die Chancen der Migranten auf gleiche Teilhabe wesentlich vergrößern. Zugleich wird der Zusammenhalt in unserem Land gestärkt. Zu dem 5. Integrationsgipfel hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeladen.

1 Min. Lesedauer

5. Integrationsgipfel im Kanzleramt

5. Integrationsgipfel im Kanzleramt

Foto: REGIERUNGonline/Steins

Mit dem Nationalen Aktionsplan Integration wurde der Nationale Integrationsplan aus dem Jahr 2007 weiterentwickelt. Dessen etwa 400 Selbstverpflichtungen sind bis heute fast vollständig umgesetzt worden. "Der Nationale Aktionsplan Integration macht die Integrationspolitik messbar und damit noch verbindlicher", so Staatsministerin Maria Böhmer in ihrer Eröffnungsrede des 5. Integrationsgipfels.

Ein kräftiger Schub für die Integration in Deutschland

Elf Dialogforen

Der Nationale Aktionsplan wurde in elf Dialogforen erarbeitet. Seit Dezember 2010 wurden diese elf Dialogforen eingerichtet. Sie befassten sich mit Themenfeldern, die für Fortschritte in der Integration wichtig sind. Federführend geleitet wurden die Foren von Bundesministerien bzw. der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer.

Bund und Länder

Bund und Länder haben erstmals gemeinsame Ziele vereinbart, dazu gehören unter anderem:

  • die individuelle Förderung zu verstärken sowie die Potentiale von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu erkennen
  • die Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen zu verbessern
  • den Anteil von Migranten im öffentlichen Dienst von Bund und Ländern zu erhöhen.

Neue Themen

Maria Böhmer und Angela Merkel auf dem 5. Integrationsgipfel

Maria Böhmer und Angela Merkel auf dem 5. Integrationsgipfel

Foto: REGIERUNGonline/Steins

Der Nationale Aktionsplan Integration greift außerdem neue Themengebiete auf: "Migranten im öffentlichen Dienst" und "Gesundheit und Pflege". Er legt zudem einen besonderen Schwerpunkt Maßnahmen zur Strukturveränderung, um dauerhafte Grundlagen für Integration zu schaffen.

"Ziel unserer Integrationspolitik ist die gleiche Teilhabe aller hier lebenden Menschen. Bund, Länder, Kommunen, Vereine, Verbände und Migrantenorganisationen - sie alle tragen gemeinsam dazu bei", so Staatsministerin Maria Böhmer