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in der historischen Kulisse von Schloss Neuhardenberg ging es bei der Kabinettsklausur der Bundesregierung um nichts weniger als „Das Deutschland von morgen“, wie Bundeskanzler Friedrich Merz es in seinem Abschlussstatement auf den Punkt brachte. Nach den wichtigen Reformen, die die Bundesregierung im Sommer unter anderem bei Rente, Gesundheit, Steuern und Bürokratieabbau auf den Weg gebracht hat, befasste sich das Kabinett vor allem mit der Frage, wie Deutschland wirtschaftlich stark, technologisch souverän und sicher bleiben kann. Dafür hatte sich die Regierung bewusst auch Expertise von außen geholt: aus Industrie und Handwerk, von Start-ups und Kapitalgebern, mit Impulsen zu Themen wie industrieller KI, Sicherheit und Klimaschutz. Ob im Handwerk, im Mittelstand, in der Rüstung, in der Medizin – die Künstliche Intelligenz ist ein Katalysator für den Aufbruch und bietet große Chancen. Wir dürfen in diesem Bereich nicht abhängig von anderen Ländern sein, sondern müssen an der Weltspitze stehen. Das Stichwort lautet digitale Souveränität. Gleichzeitig bleibt es wichtig, Lasten abzuwerfen, die Bürokratie zurückzubauen. Deutschland hat großes Potenzial: Eine exzellente Forschungslandschaft, einen starken Mittelstand, das angesehene Handwerk und eine hervorragende industrielle Basis – all das steht am Beginn des Aufbruchs. Die Wirtschaft beginnt wieder zu wachsen, der Geschäftsklima-Index ist gestiegen, wir haben die beeindruckende Zahl von über 3000 Neugründungen im ersten Halbjahr 2026. Diesen Trend will die Bundesregierung verstärken, indem sie auch in den kommenden Monaten Reformen voranbringt und die Bedingungen für die Wirtschaft weiter verbessert. Zum großen Bild gehört aber auch, dass wir immer wieder mit Rückschlägen und Disruptionen rechnen müssen. Wir alle haben in den letzten Wochen Temperaturen erlebt, die deutlich höher waren als erträglich. Menschen leiden oder sterben gar wegen der Hitze, Flüsse führen nur noch wenig Wasser, und Schiffe liegen fest. Wir wissen schon jetzt, dass die Ernte geringer ausfällt. Am Mittwoch gab es deshalb eine Kabinettsitzung, in der es um die Themen Klimawandel, Hitze und Dürre ging. Mehrere Ministerinnen und Minister haben dazu vorgetragen. Die Länder leisten ihren Beitrag, sie können vor Ort am besten entscheiden, was benötigt wird. Aber auch der Bund wird Programme auflegen und besser verzahnen. In Zukunft werden wir häufiger mit diesen Hitzeperioden rechnen müssen. Auch Waldbrände, wie der im Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen, können durch die Trockenheit schnell eine problematische Größe erreichen. Der Bundeskanzler hat sich vor Ort ein Bild von den Folgen gemacht. Dem gemeinsamen Einsatz von Feuerwehr, Bundeswehr, THW, allen Blaulichtorganisationen, der Landwirtschaft und der Forstwirtschaft ist zu verdanken, dass das Feuer nicht noch größeren Schaden angerichtet hat. Ein starkes Beispiel des Zusammenhalts und dafür, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für unser Zusammenleben ist. Auch das ist ein wichtiger Teil eines lebenswerten Landes, der uns zuversichtlich stimmt. Ihr |