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Bundesregierung aktuell
Newsletter 25. September 2026
 
Porträt StS Kornelius
 
 
 
 
Liebe Leserin, lieber Leser,
 

was braucht es, damit auch die nächste Generation in unserem Land gut leben kann? Diese Frage beschäftigt heute alle, die in diesen Tagen über Wirtschaft und Arbeit, über Sicherheit und soziale Gerechtigkeit sprechen. Der Bundeskanzler hat in dieser Woche und nach der Erregung um die Landtagswahlen deutlich gemacht: Er wird an seinem Reformkurs festhalten. Auch das ist eine Botschaft der Stabilität. Wer beim Radfahren aufhört, in die Pedale zu treten, der fällt früher oder später um.

Viele Reformen sind zu lange aufgeschoben worden. Das wissen alle, die sich mit Rente, Gesundheit oder Pflege auseinandersetzen und die Demografie kennen. Stabilität entsteht, wenn die großen Steuerungssysteme er sozialen Marktwirtschaft in der Balance sind. Alle Themen auf der Reformagenda zahlen auf dieses Ziel ein: die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, der Abbau der Bürokratie, die Schlagkraft der Verwaltung oder die Modernität der Infrastruktur. Vieles ist angestoßen, aber der Weg wird noch ein wenig Kraft und Geduld erfordern. Die Bundesregierung kann dabei nur um Unterstützung werben, und sie kann versprechen, dass sie ihre Aufgaben gut erledigen wird.

Der Bundeskanzler hat schon vor einigen Monaten an das Versprechen erinnert, das eng mit Ludwig Erhard verbunden ist: „Wohlstand für alle“. So hat es der Vater des Wirtschaftswunders für seine Zeit formuliert – und das Versprechen wurde eingelöst. Heute wirbt der Bundeskanzler für eine moderne Übersetzung: Aus Wohlstand für Alle wird Wohlstand für die nächste Generation. Die Botschaft dahinter: Auch die nächste Generation soll Lust auf die Zukunft, auf ihre Zukunft haben. Was heute entschieden wird, soll für lange Zeit seine Wirkung entfalten.

Im Kern dieses Reformversprechens steht die soziale Marktwirtschaft, die in einem fairen Prozess erwirtschaftet, was die Gemeinschaft trägt und zusammenhält. Wachstum ist dabei der Kitt der Gesellschaft. Genauso fair und gerecht müssen die Reformen sein. Wer Unterstützung braucht, soll sie bekommen. Aber ebenso klar muss sein: Wer soziale Systeme missbraucht, muss mit Konsequenzen rechnen. Das ist ein Prinzip der Gerechtigkeit.

Hier setzt der in dieser Woche vom Bundeskabinett beschlossene Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch und Ausbeutung an. Er nimmt besonders den Missbrauch im Zusammenhang mit Zuwanderung aus anderen EU-Staaten in den Blick. Um hier einen Riegel vorzuschieben, sollen Behörden ihre Daten leichter austauschen können, Kommunen sollen gegen Schrottimmobilien vorgehen können und organisierter Sozialleistungsmissbrauch soll besser verfolgt werden.
Zwei wichtige Entscheidungen aus Parlament und Kabinett verdienen ebenfalls Beachtung: Der Kassenbon wird bald Geschichte sein. So hat es die Ministerrunde beschlossen. Von Januar 2028 an wird der Papierbeleg abgeschafft, digitale Alternativen stehen dann zur Verfügung. Das macht es dem Einzelhandel leichter, produziert weniger Bürokratie und spart Papier. Hochgerechnet summieren sich die Einsparungen auf 106 Millionen Euro.

Zweitens haben nach der Bundesregierung (am Montag) auch Bundestag und Bundesrat der Reduzierung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel zugestimmt. Damit sinkt der Spritpreis am 1. Oktober um etwa 17 Cent pro Liter. Das sind bei einer Tankfüllung von 60 Litern immerhin 10,20 Euro.

Alles, was der Staat ausgibt, muss der Staat auch erwirtschaften. Der Staat – das sind alle seine Bürgerinnen und Bürger. Nach einem Schock-Moment wie nach dem Angriff auf die saudische Ölpipeline vor zwei Wochen erwarten diese Bürgerinnen und Bürger Hilfe. Die muss dann die Politik organisieren. Ideale Politik arbeitet natürlich langfristig und sorgt auf viele Jahre vor. Deswegen die Reformen, die unliebsame Schocks verhindern und den Staat stabilisieren sollen. Gerade nach turbulenten Wochen ist diese Botschaft wichtig: Stabilität im Staat ist nicht gottgegeben, sie muss immer wieder hart erarbeitet werden. Denken Sie an das Fahrrad.

PS: Hier noch ein kurzer Werbeblock für die kommende Woche: In Bremen wird vom 2. bis 4. Oktober der Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Auch die Bundesregierung wird dabei sein. Die Ministerien stellen ihre Arbeit vor und Besucherinnen und Besuchern können mit Kabinettsmitgliedern ins Gespräch kommen. Das gesamte Programm finden Sie auf www.bundesregierung.de unter dem Stichwort „Deutsche Einheit“. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 
Unterschrift Stefan Kornelius
Stefan Kornelius
Sprecher der Bundesregierung
 
 
Entlastungen bei Spritpreisen
 
 
Grafik: Höhere Spritpreise, wir handeln!
 
Entlastungspaket
 
Steuersenkung für Diesel und Benzin
 
 
 
Stau in der Stadt
 
Fragen und Antworten
 
Energiepreise und Energieversorgung
 
 
Sozialleistungsmissbrauch
 
 
Eine Einsatzkraft des Zolls steht vor einer Baustelle.
 
Sozialstaat
 
Aktionsplan gegen Sozialbetrug
 
 
 
Grafik Sozialmissbrauch
 
Bundesregierung beschließt 10-Punkte-Plan
 
Sozialstaat schützen und Missbrauch verhindern
 
 
Weitere Themen der Woche
 
 
Verbraucher hält einen Kassenbon in der Hand.
 
Digitalisierung
 
Digitale Belege statt Papierbons
 
 
88 Batteriespeicher stehen im neuen PV-Batteriespeicher-Hybridkraftwerk auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube.
 
Energieforschungsbericht
 
Innovationen für ein modernes Energiesystem
 
 
Bundesumweltminister Schneider bei der UN in New York
 
Zum Schutz des größten Ökosystems
 
Deutschland tritt UN-Hochseeschutzabkommen bei
 
 
Zitat der Woche
 
 
Bundeskanzler Merz zur Unterzeichnung eines Abkommens zur Sicherheit Grönlands, 22. September 2026
 

„Ich begrüße, dass die dänische Premierministerin Mette Frederiksen, der grönländische Premierminister Jens-Frederik Nielsen und der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump heute ein Abkommen zur Sicherheit Grönlands unterzeichnet haben.
Dass die Verhandlungen der letzten Monate zu einer einvernehmlichen Lösung in Einklang mit internationalem Recht geführt haben, ist eine gute Nachricht. Es stärkt unsere transatlantische Partnerschaft in der NATO und trägt zur Sicherheit im Hohen Norden bei.
Unsere Partner können auch in Zukunft auf die Unterstützung Deutschlands zählen, wenn es darum geht, gemeinsam diese Ziele zu verfolgen.“

 
 
Hätten Sie’s gewusst?
 
 
Grafik Bürgerfest Tag der Deutschen Einheit
 
Tag der Deutschen Einheit 2026
 
Kommen Sie mit uns ins Gespräch – Die Bundesregierung zu Gast in Bremen
 
 
Gut zu wissen
 
 
 
 
Jeder kann Leben retten: Organspende ist keine Frage des Alters
 
 
 
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UNESCO-Weltbildungsberichts 2026: Zugang zu Bildung und Chancengerechtigkeit
 
 
 
Science on Stage Festival 2027 – jetzt mit MINT-Projekten bewerben
 
 
 
Screenshot der Social Media Wall der Bundesregierung
 
 
Die Bundesregierung in den Sozialen Medien
 
 
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Termine des Bundeskanzlers
 
 

 
 
 
MO
28
SEP
 
 
Festakt zum 75-jährigen Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts
 
 
 
 
 
Besuch der Dillinger Hütte
 
 
 
 
 
Einweihung der Helmut-Kohl-Str. und Rue François Mitterrand in Saarlouis
 
 

 
 
 
DI
29
SEP
 
 
Verleihung des Deutschen Schulpreises in Berlin
 
 
 
 
 
Empfang des kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew im Bundeskanzleramt
 
 
 
 
 
Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung
 
 

 
 
 
MI
30
SEP
 
 
Jahrestreffen der Initiative „Made for Germany“ in Berlin
 
 

 
 
 
DO
01
OKT
 
 
Besuch des Deutsch-Niederländischen Korps in Münster und Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO
 
 

 
 
 
SA
03
OKT
 
 
Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen 
 
 
 
 
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Bildnachweise:
Kornelius Editorial (Bundesregierung/Jesco Denzel)
Grafik Spritpreise (Bundesregierung)
Stau in der Stadt (Getty Images/deepblue4you)
Einsatzkraft des Zolls vor Baustelle (picture alliance/dpa/Vogl)
Sozialmissbrauch (imago images)
Kassenbon (IMAGO/Sven Simon)
Batteriespeicher (picture alliance/dpa)
BM Schneider UN New York (BMUKN/Johnny Vacar)
Grafik Bürgerfest Tag der Deutschen Einheit in Bremen (Bundesregierung)
Die Bundesregierung in den Sozialen Medien (Bundesregierung)
 
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