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der Empfang war freundlich, die Gesprächsatmosphäre gut, wichtige Themen wurden besprochen - Bundeskanzler Merz ist nach seinem Antrittsbesuch bei US-Präsident Trump in Washington „außerordentlich zufrieden“. Auf diesem Treffen könne man aufbauen und die bilaterale Zusammenarbeit intensivieren. Merz betonte, dass der US-Präsident die Macht habe, auf den russischen Präsidenten einzuwirken und ihn zu einem Waffenstillstand in der Ukraine zu bewegen. Er warb für eine weitere Unterstützung der Ukraine. Der Kanzler erinnerte an die historisch wichtige Rolle der Amerikaner bei der Befreiung Deutschlands von der Nazi-Herrschaft vor 80 Jahren. „Das werden wir nie vergessen.” Trump wiederum lobte, dass die Deutschen mehr Geld in Rüstung investieren wollen. Beim Essen hinter verschlossenen Türen sprachen beide auch über die Handels- und Wirtschaftspolitik. Merz nutzte die Gelegenheit, die deutsche und die europäische Sicht zu erklären. Es soll eine enge wirtschafts- und handelspolitische Kooperation zwischen dem Weißen Haus und dem Kanzleramt geben. Als Gastgeschenk brachte der Bundeskanzler dem US-Präsidenten eine kalligraphierte und übersetzte Kopie der Geburtsurkunde von Trumps Großvater Friedrich aus Kallstadt mit. Das Original befindet sich im Landesarchiv in Speyer. Am 15. Juni wird Merz wieder über den Atlantik fliegen. Dann zum G7-Treffen nach Kanada. |