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Steinmeier fordert Aufbruch in der Abrüstungspolitik

Fr, 06.02.2009
 

Henry Kissinger für eine Welt ohne Atomwaffen

 
Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger sieht die Notwendigkeit einer neuen und wieder engeren Kooperation in den transatlantischen Beziehungen. Dies sei unerlässlich, um eine Weiterverbreitung von Nuklearwaffen zu verhindern. Denn durch eine zunehmende Verbreitung taktischer und strategischer Atomwaffen werde eine Abschreckung wie im kalten Krieg reine Makulatur.
 
Die Bemühungen für eine nuklearfreie Welt müssten wieder auf die Tagesordnung der Sicherheitspolitik. "Da die Großmächte des kalten Krieges, die USA und das heutige Russland als Nachfolger der Sowjetunion, über rund 90 Prozent der weltweiten Atomwaffenbestände verfügen, haben sie auch eine besondere Verantwortung zu tragen", sagte Kissinger.
 
Morgen wird die Konferenz mit Reden von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem französischen Staatspräsidenten Nicholas Sarkozy und des US-Vizepräsidenten Joe Biden fortgesetzt.