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Merkel für ein neues strategisches Konzept der Nato

Sa, 07.02.2009
 
Die EUund die Natomüssen eine neue Form der Kooperationfinden. Bisher ist eine strategische Partnerschaft vereinbart. Aber aufgrund fortbestehender Meinungsverschiedenheiten zwischen einzelnen Mitgliedsstaaten, wie Zypern und Türkei, ist die weit hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben. Nun sollte die Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) enger in die Nato einbezogen werden. Eines ist dabei klar: ESVP und Nato sind keine Konkurrenten.
 
Ein regionaler Ansatzgehört zum neuen Konzept. Weil sich kein Konflikt auf ein Land allein beziehen lässt. Das zeigt die Situation in Afghanistan. Die Taliban haben sich zu großen Teilen nach Pakistan zurückgezogen. Ohne Pakistan ist der Konflikt in Afghanistan nicht lösbar.
 
Rüstungskontrolleund Abrüstungsind entscheidend voranzubringen. Es muss geklärt werden, wie es mit dem KSE-Vertrag (Vertrag über konventionelle Streitkräfte) weiter gehen kann. 16 Mitglieder der NATO und 6 Warschauer-Pakt-Staaten hatten das Abkommen im Jahre 1990 unterzeichnet. 2007 hat die russische Regierung diesen Vertrag einseitig wegen ungelöster Konflikte mit der Nato eingefroren.